Neues aus der Schulentwicklung – Leitbild fertig gestellt

Wir freuen uns und sind stolz, das neue Leitbild des Gymnasiums Dingolfing präsentieren zu dürfen. Mit eindrucksvollem Engagement und großer Professionalität gelang es der Steuergruppe „Leitbild“ unter der Führung von Bettina Hiergeist, alle Mitglieder der Schulfamilie – Schüler, Eltern und Lehrkräfte – mit in die Gestaltung und Ausformulierung unseres Leitbilds einzubinden. Das Ergebnis ist erwachsen aus den Beiträgen und Vorstellungen aller am Schulleben Beteiligten und ist somit nicht aufgesetztes Regelwerk, sondern identitätsstiftendes Bekenntnis zu gemeinsamen Zielen, Werten und Einstellungen. Neben der kontinuierlichen Optimierung des Unterrichts und dem Streben nach Lernerfolg sind die Vermittlung von Weltoffenheit und demokratischen Werten sowie ein von gegenseitigem Respekt geprägter Umgang in einem angstfreien Klima und das Pflegen eines nachhaltigen und gesunden Lebensstils die tragenden Säulen dieses Konzepts; zielt doch gymnasiale Bildung nicht ausschließlich auf die Vermittlung von Wissensinhalten ab, sondern auf die Ausprägung reifer Gesamtpersönlichkeiten oder – wie es im Artikel 131 der Bayerischen Verfassung verankert ist – die Bildung von Herz und Charakter.

Wordle

Wir bedanken uns bei den Mitgliedern der Steuergruppe „Leitbild“ sowie bei allen, die sich in die Konzeption eingebracht haben, stellvertretend für die ganze Schulfamilie ganz herzlich für ihr Engagement bei der Ideenfindung und Ausgestaltung.

Ein ebenso herzliches Dankeschön ergeht an das gesamte Schulentwicklungsteam für alle weiteren zwischenzeitlich initiierten Maßnahmen zur Verbesserung des Schulklimas und der Unterrichtsqualität. Exemplarisch genannt seien das Austausch- und Fortbildungsprogramm Erasmus+, das unter Federführung von Julia Fischer-Döring und Anita Ulbrich initiiert und koordiniert wurde, sowie die Maßnahmen zum Umweltschutz, die von Ingrid Bauer in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen vorangetrieben wurden. Im Sinne der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung wurden so u. a. neue Papiersammelbehälter für alle Klassenzimmer angeschafft und die Mülltrennung wieder stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.

Helmut Ettengruber und Elisabeth Rembeck

 

Ausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im deutschen Fußball.“

Vom 09. bis 18. Mai 2018 ist am Gymnasium Dingolfing die Ausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im deutschen Fußball“ zu sehen. Die Ausstellung wird von der Organisation der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau verliehen.
Die Ausstellung thematisiert die Bedeutung von Juden im deutschen Fußball. Jüdische Fußballer, Trainer, Funktionäre  u.a. waren mit Pioniere des deutschen Fußballs, umjubelt, verehrt und respektiert, galten als Vorbilder sportlichen Gedankens und des Fairplays. Bestens bekannt sind z.B. Kurt Landauer, ehemaliger Präsident des Sportvereins FC Bayern München, der 1932 zum ersten Mal den deutschen Meistertitel errang oder der Nationalspieler Julius Hirsch (1892 – 1943), der mit dem Karlsruher FV Deutscher Meister wurde und bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm zehn Tore gegen Russland erzielte, ein bis heute in Deutschland ungebrochener Rekord (Quelle: Faltblatt zur Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin) und der 1943 im KZ Auschwitz ermordet wurde.
Da die Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus auch vor dem Fußball nicht Halt machen möchten wir als Schule die Gelegenheit nutzen, im Jahr einer Fußballweltmeisterschaft auch auf unschöne Seiten des beliebtesten Sports (zumindest vor dem Fernseher) der Deutschen aufmerksam zu machen und das Bewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler zu schärfen und ihre persönliche Entwicklung und ihr demokratisches Handeln zu fördern. Wir freuen uns auf Austausch und Diskussion. Selbstverständlich sind alle Interessierten dazu eingeladen.
Im Anschluss an das Gymnasium übergeben wir die Ausstellung an die Realschule Dingolfing, wo sie bis zum Beginn der Weltmeisterschaft zu sehen sein wird.


Hubert Kölnsperger

Brumath 2018

Sonntag, 18.03.2018

Nach langer Vorfreude ging es endlich los nach Frankreich. Um 9 Uhr trafen wir uns alle am Brunnenhof um pünktlich zu starten. Aus dem pünktlichen Start wurde leider nichts, da ein Schüler seinen Ausweis vergessen hatte… Man bemerkte also schon vom ersten Tag an, wie chaotisch und verplant die 20 Mädchen und Jungen der diesjährigen 8. Klassen sind.

Als wir dann endlich fahren konnten, herrschte eine Bombenstimmung im Bus, was nicht zuletzt daran lag, das Hulapalu auf Dauerschleife lief. Nach der Mittagspause bei McDonalds ging es weiter und nach insgesamt fünfeinhalb Stunden kamen wir endlich am collège in Brumath an. Dort wurden wir von unseren Gastfamilien und den Lehrern herzlich begrüßt. Den restlichen Tag konnten wir mit den Gastfamilien verbringen und uns kennenlernen.