Chicago - "Windy city"

Nach einem erlebnisreichen Zusammensein mit den Gastfamilien stand am Dienstag, den 10. September das nächste Highlight auf dem Programm. Die Schülergruppe aus Dingolfing traf sich schon um 6.45 Uhr an der Oak Hills High School, um sich von ihren Austauschpartnern zu verabschieden, denn es ging in Richtung Chicago. Nach einer vierstündigen Busfahrt zum Lake Michigan, während der die Neugier und Vorfreude auf eine der größten Städte der USA stieg, erreichte die Reisegruppe gegen Mittag die “Windy City”, die die Dingolfinger mit ihrer einzigartigen Skyline beeindruckte. Beispielsweise im Hard Rock Café, Rock'n Roll McDonalds oder im Rainforest Café konnte eine kleine Mittagspause eingelegt werden. Dann ging es in den Millennium Park, in welchem unter anderem die berühmte "cloud gate", auch genannt “the Bean”, mit ihren faszinierenden Spiegelungen zu sehen war. Nach dem Check-in im Hostel wurde der Sonnenuntergang von den Schülern während eines Spaziergangs am Chicago River genossen, wo auch die beeindruckende Lichtshow "art on the mart", im Rahmen derer ein Hochhaus illuminiert wurde, zu sehen war. Am nächsten Tag machte sich die Gruppe nach einem ausgiebigen Frühstück erneut auf den Weg zum Chicago River, wo vom Wrigley Building aus eine 90-minütige Bootstour unternommen wurde. Während dieser konnten die bedeutendsten Wolkenkratzer zu beiden Seiten des Flusses bewundert werden. Teil dieser Führung waren sowohl Informationen zur Geschichte dieser großen Stadt, als auch zu deren moderner, vielfältiger und preisgekrönter Architektur. Als Nächstes wurde das bekannte Navy Pier erkundet, eine Touristenattraktion am Seeufer, mit Parks, einem Riesenrad und einer Shoppingmall. Am Abend stand der Höhepunkt des Chicagoaufenthaltes an: eine Fahrt zum Skydeck auf dem 103. Stockwerk des Willis Towers, dem zweithöchsten Skyscraper Amerikas, von welchem man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt, das Umland und den Lake Michigan hatte. Der gelungene Tag wurde mit einem gemeinsamen Essen bei Giordino’s Pizza abgerundet, wo es "Deep Dish Pizza" gab, eine Chicagoer Spezialität.
Am letzten Tag konnten die Schüler frei wählen, wie sie den Vormittag verbringen wollten. Zur Auswahl standen beispielsweise die Besichtigung von Museen oder des Shedd Aquariums oder ein Aufenthalt auf der "magnificient mile", der Michigan Avenue, auf der man von Geschäft zu Geschäft schlendernte. Anschließend ging es nach Chinatown, dem traditionellen chinesischen Stadtviertel Chicagos, wo die letzten Souvenirs und asiatischen Spezialitäten erworben wurden, bevor die Gruppe glücklich, aber erschöpft und überwältigt von den Eindrücken, die Busfahrt zurück nach Cincinnati antrat.

 

125 neue Schülerinnen und Schüler aufgenommen

125 neue Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern konnte Schulleiter Helmut Ettengruber zusammen mit seiner Stellvertreterin Elisabeth Rembeck und seinem Mitarbeiter Kurt Auer am ersten Schultag des Schuljahres 2019/20 begrüßen. Er erklärte, dass die ersten beiden Schultage dem Kennenlernen der Schule und der Lehrerinnen und Lehrer gewidmet seien. Ebenfalls zum gegenseitigen Kennenlernen  lud er die Eltern ins Elterncafé, das der Elternbeirat unter der Leitung der Vorsitzenden Gitta Trippl für die Eltern vorbereitet hatte, und zum anschließenden ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung von Udo Dentler und Ingrid Bauer ein. Viele Eltern folgten diese Einladung, so dass in familiärer Runde das neue Schuljahr eingeläutet werden konnte.

Zwei neue Lehrerinnen und ein neuer Lehrer am Gymnasium Dingolfing

Das Kollegium unserer Schule konnte zum Schuljahresbeginn zwei neue Kolleginnen und einen neuen Kollegen begrüßen. Das Foto zeigt von links:

StD Kurt Auer (Mitarbeiter der Schulleitung), StR Peter Knoll (M/Inf), StRefin Lisa Kauer (Sw/E), StRefin Melanie Kranz (D/Ek), StDin Elisabeth Rembeck (stellvertretende Schulleiterin), OStD Helmut Ettengruber (Schulleiter).

Erste Hilfe - Projekte am Gymnasium Dingolfing

Offenheit, Toleranz, Wertschätzung sind Schlagworte des Schulleitbildes. Gerade in Projekten zu Erster Hilfe sollten diese am Schuljahresende 2018/2019 eingeübt werden. Dazu übernahm das P-Seminar „Erste Hilfe – Erarbeitung kleiner Wettkampfeinheiten“  einen wichtigen Part, indem es 19 Grundschülern der Ganztagesklasse von der benachbarten Altstadtgrundschule Grundlagen der Ersten Hilfe spielerisch nahe brachte. Dazu erarbeiteten die Schülerinnen dieses Seminars progressive Stundeneinheiten zu kleineren Notfällen im Alltag, Unfällen im Sommer, im Haushalt oder mit dem Fahrrad. Begeistert machten die Viertklässler besonders die praktischen Übungen mit und wendeten abschließend ihr neu erworbenes Können in Gruppen unter einfachen Wettkampfbedingungen an. Natürlich gab es für alle neuen „Ersthelfer“ auch eine entsprechende Belohnung von den „großen“ Gymnastinnen. Ein herzlicher Dank geht dabei auch an die sehr kooperative Klassenleitung der 4. Klasse, Frau Vogl, und ihren Kollegen.

Wie reagiere ich bei Unfällen mit dem Fahrrad richtig? Dies übte die 6. Jahrgangsstufe, indem die Schüler sich anhand eines passenden Fallbeispiels engagiert mit dem Absetzen eines Notrufes, der Sicherung einer Unfallstelle und dem Eigenschutz auseinandersetzten. Darüber hinaus lernten die Sechstklässler aktiv, wie eine stabile Seitenlage durchgeführt wird und wann diese sinnvoll eingesetzt werden sollte. Damit wurde ein Thema der Verkehrserziehung der 5. Jahrgangsstufe „Fahrrad und Helm“ aufgegriffen und aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet.

Da Schüler der 7. Jahrgangsstufe vielfach mit Freunden beim Baden unterwegs sind, sollte hier das Thema „Badeunfall“ im Mittelpunkt des Erste-Hilfe-Projektes stehen. Anschaulich konnte anhand eines entsprechenden Beispiels und anhand von Erfahrungsberichten der Schüler neben dem korrekten Absetzen eines Notrufes die immense Bedeutung des Ersthelfers mit Hilfe der Vorstellung einer Rettungskette erarbeitet werden. Weil bei Notfällen wie dem „Ertrinken“ gerade der Einsatz der Herzdruckmassage wichtig ist, wurde diese von den Siebtklässlern intensiv und quasi unter Echtzeitbedingung vom Beginn der Druckmassage bis zur Übernahme durch den Rettungssanitäter oder dem Notarzt an Phantomen eingeübt. Mit vollem Einsatz, teilweise auch hochroten Köpfen, strengten sich die Schüler an, diese Vorgabe zu erfüllen. Gleichzeitig stellten viele fest, dass man im Team am effektivsten um das „Leben eines Patienten“ kämpfen kann, wenn ein rechtzeitiger Wechsel bei einem solch kräftezehrenden Einsatz zwischen den Ersthelfern durchgeführt wird.

Gerade die Sensibilisierung für die Wahrnehmung von Notlagen eines Mitmenschen, Offenheit für das Geschehen in der persönlichen Umgebung der Schüler und eine hohe Wertschätzung des Lebens werden durch solche Erste-Hilfe-Projekte geschult, vermindern die Angst vor angeblich „falschem“ Handeln und fördern die Entwicklung der Jugendlichen gemäß dem Leitbild der Schule zu „beherzten“ Bürgern unserer Gesellschaft. Abschließend möchte sich die Schulfamilie bei allen an den Projekten beteiligten Schülern herzlich für ihre begeisterte Mitarbeit bedanken.

OStRin Ingrid Bauer

Mein Baumtagebuch

Ein Jahr lang den eigenen Lieblingsbaum beobachten und die Veränderungen im Lauf des Jahres dokumentieren, das war der Auftrag, den die Klasse 5c im Rahmen des Natur- und Technik-Unterrichts zu Beginn des Schuljahres be-kommen hatte. Dabei sind wunderschöne Baumtagebücher entstanden, die von einer Jury, bestehend aus Herrn OStD Ettengruber, Frau StDin Rembeck, Herrn StD Auer und Frau OStRin Mahr, prämiert wurden. Den 1. Preis erhielt Andreas Petersen für ein sehr originelles Tagebuch in Form einer Holzschatulle aus Kiefernholz, in der auf vielen Seiten alle Informationen über die Kiefer zu finden waren und sich zusätzlich ein Fach mit den verschiedenen Baumbe-standteilen befindet. Der 2. Preis ging an Franziska Drexler, deren Baumtage-buch durch seine besonders liebevolle und gelungene Ausführung hervorstach. Melissa Zeqiraj wurde für ihr tolles Baumtagebuch über die Kastanie mit dem 3. Preis belohnt. Alle drei Kinder durften sich über einen schönen Buchpreis, der vom Förderverein gestiftet wurde und stellvertretend von Frau Ringlstetter überreicht wurde, freuen. Darüber hinaus wurden viele weitere sehr schöne Baumtagebücher angefertigt, die alle ab dem neuen Schuljahr im Schaukasten der Biologie zu bewundern sein werden.

OStRin Stephanie Mahr