Souveräne Körpersprache – ein Workshop für die Q12 bei Michaela Gröber

Präsentationen, Referate, Vorstellungsgespräche, die Kolloquiumsprüfungen – es sind eine Menge Situationen, in denen Schüler und Schülerinnen souverän auftreten möchten und einen guten Eindruck hinterlassen möchten.
Michaela Gröber, Coach für Körpersprache und nonverbale Kommunikation, gab nun die Gelegenheit, sich der Körpersprache bewusst zu werden. Denn ein Großteil des Eindrucks, den wir bei anderen Menschen hinterlassen, ist nicht dem brillianten Inhalt unserer Äußerungen und auch nicht der verständlichen Ausdrucksweise geschuldet, sondern liegt an einem souveränen, entspannten und zugewandten Auftreten. Die Körpersprache lässt sich nicht einfach abstellen oder mit ein bisschen Theaterspielen übertünchen – aber jeder kann sich die Wechselwirkung zwischen Körper und Geist zunutze machen. Beispielsweise klingt die Stimme freundlicher - auch am Telefon – wenn man beim Sprechen lächelt. Und sogar dann, wenn man sich das Lächeln nur vorstellt.
In Gruppen zu je etwa 25 Teilnehmer/-innen wurde viel ausprobiert, gelacht, herumspaziert und beim Beobachten von sich und den anderen auch viel gelernt. Ein Nachmittag, der sich mit Sicherheit für alle Beteiligten gelohnt hat!

Silke Schröder

 

Benimmkurs der Jahrgangsstufe 9

In den letzten Schulwochen des Schuljahres 2018/19 haben auf Initiative des Elternbeirates traditionell fast alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 bei Frau Dr. Cornelia Lieb aus Arnstorf in jeweils drei dreistündigen Sequenzen ein Benimmseminar mit dem Thema „Knigge für junge Leute“ absolviert. Dabei wurden Grundregeln des guten Benehmens, Tischmanieren und das Verhalten in Ausbildung und Beruf besprochen und geübt. Am 26.09.2019 war es dann soweit. Aus den Händen von Frau Dr. Cornelia Lieb, Frau Gitta Trippl, der Elternbeiratsvorsitzenden unserer Schule, und Schulleiter Helmut Ettengruber erhielten die Schülerinnen und Schüler, die mittlerweile die 10. Jahrgangsstufe besuchen, die Zertifikate für die erfolgreich abgelegte Kniggeprüfung, die am Ende des Seminars auf dem Programm stand.

Das Foto zeigt die Absolventen mit Frau Dr. Cornelia Lieb, Frau Gitta Trippl und Herrn Helmut Ettengruber.

Das Schulleben in Oak Hills

Neben den Ausflügen nach Washington, Chicago oder nach Downtown Cincinnati bekamen die deutschen Schüler auch Einblick in das alltägliche Schulleben der Oak Hills High School. Dabei begleiteten die deutschen Teilnehmer des Austausches ihre Austauschpartner den ganzen Schultag über und begegneten dabei amerikanischen Schülern und Lehrern, die sie freundlich in ihren Unterricht aufnahmen und miteinbezogen.

Auch wenn das Erlernen neuer Unterrichtsstoffe nicht unbedingt im Vordergrund stand, konnten die Schüler doch einiges aus den Schulstunden mitnehmen. So fiel besonders auf, dass im Unterricht häufig digitale Medien verwendet und die Schüler stark zur Eigenrecherche angehalten werden. Neu war auch, dass die Lehrkräfte an amerikanischen Schulen ihre eigenen Klassenzimmer haben, die sie selbst recht kreativ gestalten. Allerdings müssen die Schüler nach jeder Unterrichtsstunde ihr Klassenzimmer wechseln, was nicht selten zu Chaos auf den überfüllten Gängen führte. Besonders freute man sich dennoch, nicht anders als in deutschen Schulen, jeden Schultag auf die Mittagspause, in der man sich gerne vom vielfältigen und leckeren Essen aus der Schulkantine verköstigen ließ. Abends begleiteten manche Dingolfinger ihre Austauschpartner noch zum Training der Schulmannschaften. Das Sportangebot der Oak Hills High School reicht von Golf bis hin zu American Football. In den "Clubs" repräsentieren die amerikanischen Schüler stolz die Farben ihrer Schule, rot und schwarz.

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Chicago - "Windy city"

Nach einem erlebnisreichen Zusammensein mit den Gastfamilien stand am Dienstag, den 10. September das nächste Highlight auf dem Programm. Die Schülergruppe aus Dingolfing traf sich schon um 6.45 Uhr an der Oak Hills High School, um sich von ihren Austauschpartnern zu verabschieden, denn es ging in Richtung Chicago. Nach einer vierstündigen Busfahrt zum Lake Michigan, während der die Neugier und Vorfreude auf eine der größten Städte der USA stieg, erreichte die Reisegruppe gegen Mittag die “Windy City”, die die Dingolfinger mit ihrer einzigartigen Skyline beeindruckte. Beispielsweise im Hard Rock Café, Rock'n Roll McDonalds oder im Rainforest Café konnte eine kleine Mittagspause eingelegt werden. Dann ging es in den Millennium Park, in welchem unter anderem die berühmte "cloud gate", auch genannt “the Bean”, mit ihren faszinierenden Spiegelungen zu sehen war. Nach dem Check-in im Hostel wurde der Sonnenuntergang von den Schülern während eines Spaziergangs am Chicago River genossen, wo auch die beeindruckende Lichtshow "art on the mart", im Rahmen derer ein Hochhaus illuminiert wurde, zu sehen war. Am nächsten Tag machte sich die Gruppe nach einem ausgiebigen Frühstück erneut auf den Weg zum Chicago River, wo vom Wrigley Building aus eine 90-minütige Bootstour unternommen wurde. Während dieser konnten die bedeutendsten Wolkenkratzer zu beiden Seiten des Flusses bewundert werden. Teil dieser Führung waren sowohl Informationen zur Geschichte dieser großen Stadt, als auch zu deren moderner, vielfältiger und preisgekrönter Architektur. Als Nächstes wurde das bekannte Navy Pier erkundet, eine Touristenattraktion am Seeufer, mit Parks, einem Riesenrad und einer Shoppingmall. Am Abend stand der Höhepunkt des Chicagoaufenthaltes an: eine Fahrt zum Skydeck auf dem 103. Stockwerk des Willis Towers, dem zweithöchsten Skyscraper Amerikas, von welchem man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt, das Umland und den Lake Michigan hatte. Der gelungene Tag wurde mit einem gemeinsamen Essen bei Giordino’s Pizza abgerundet, wo es "Deep Dish Pizza" gab, eine Chicagoer Spezialität.
Am letzten Tag konnten die Schüler frei wählen, wie sie den Vormittag verbringen wollten. Zur Auswahl standen beispielsweise die Besichtigung von Museen oder des Shedd Aquariums oder ein Aufenthalt auf der "magnificient mile", der Michigan Avenue, auf der man von Geschäft zu Geschäft schlendernte. Anschließend ging es nach Chinatown, dem traditionellen chinesischen Stadtviertel Chicagos, wo die letzten Souvenirs und asiatischen Spezialitäten erworben wurden, bevor die Gruppe glücklich, aber erschöpft und überwältigt von den Eindrücken, die Busfahrt zurück nach Cincinnati antrat.

 

125 neue Schülerinnen und Schüler aufgenommen

125 neue Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern konnte Schulleiter Helmut Ettengruber zusammen mit seiner Stellvertreterin Elisabeth Rembeck und seinem Mitarbeiter Kurt Auer am ersten Schultag des Schuljahres 2019/20 begrüßen. Er erklärte, dass die ersten beiden Schultage dem Kennenlernen der Schule und der Lehrerinnen und Lehrer gewidmet seien. Ebenfalls zum gegenseitigen Kennenlernen  lud er die Eltern ins Elterncafé, das der Elternbeirat unter der Leitung der Vorsitzenden Gitta Trippl für die Eltern vorbereitet hatte, und zum anschließenden ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung von Udo Dentler und Ingrid Bauer ein. Viele Eltern folgten diese Einladung, so dass in familiärer Runde das neue Schuljahr eingeläutet werden konnte.