Am Dienstag, den 19. März, besuchten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts die KZ-Gedenkstätte in Dachau.
Vor Ort zeigte pädagogisch ausgebildetes Fachpersonal den Schülern, wie die Menschen im „Arbeitslager“ Dachau leben und arbeiten mussten. Nach kurzen Vorbemerkungen zum Nationalsozialismus und zur Entstehung des Konzentrationslagers ging es durch das Eingangstor mit dem zynischen Text „Arbeit macht frei“ über den Appellplatz in die Baracken, in den Verwaltungstrakt, zu den für die Schüler besonders erschreckenden Folterplätzen. Dem ein oder anderen erschien die Situation beinahe unwirklich, wenn man sich vorstellte, dass hier tausende Menschen leiden mussten und zu Tode kamen. Doch an jeder Station wurde den Schülern klarer, welche schrecklichen Lebensbedingungen an diesem Ort herrschten und welchen Qualen die Insassen ausgesetzt waren. Der Zynismus und die Brutalität des Lagerlebens wurden besonders bei den Verbrennungsöfen sowie der Gaskammer mit der Aufschrift „Brausebad“ deutlich.
Einen weiteren Einblick in das Leben und Leiden in Dachau gab ein Film, der Aufnahmen aus der damaligen Zeit zeigte. Laut einem Schüler habe dieser dem vorher Gesehenen und Gehörten sozusagen ein Gesicht gegeben.
Es war definitiv keine schöne, jedoch eine sehr lehrreiche Fahrt, die unser Verständnis füreinander, für unsere Geschichte und für die daraus erwachsene Verantwortung gefördert hat.

Im Namen der begleitenden Lehrkräfte: Daniela Stefan

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