Vorsichtig bewegen sich die Schülerinnen und Schüler auf die neuen rot-weißen Kästen im Schulgarten zu. Denn wie jeder weiß, reagieren Bienen auf hektische Bewegungen.
Seit einigen Tagen hat das Gymnasium Dingolfing nämlich neue Haustiere. Dies ist zum einen der Initiative des Biologielehrers Herrn Wiesmann und zum andern dem Loichinger Imker Franz Huber zu verdanken. Durch diese Kooperation lassen sich nun im Schulgarten des Gymnasiums zwei Schaukästen mit Bienen bestaunen. In diesen befinden sich zwei sogenannte Rähmchen, in denen die Bienen ihre Waben mit Honig und Brut füllen. Von beiden Seiten können nun die Kinder die faszinierenden Tiere beobachten und dabei einiges über diese bedrohte Tierart lernen.
Da das Schulgelände beim Umbau sehr bienenfreundlich gestaltet wurde, stehen den Insekten neben einer neu angelegten Streuobstwiese ein Teich zur Versorgung mit Wasser und viele ungefüllte Blüten ganzjährig zur Verfügung.
Bald sollen die Bienenvölker aus den Schaukästen in eigene Beuten – so nennt man die Bienenstöcke in der Fachsprache – umziehen. Diese werden zukünftig von einer „AG Bienen“, also einer Gruppe interessierter Schülerinnen und Schüler, betreut. Oliver Wiesmann und Julia Fischer-Döring, die zuständigen Lehrkräfte, erhoffen sich von dem Projekt nicht nur lehrreiche Unterrichtsstunden, sondern auch eine reiche Honigernte. Der Honig steht dann der Schulfamilie zum Verkauf oder zur Weiterverarbeitung zur Verfügung. Somit wäre ein warmer und blütenreicher Sommer wünschenswert, damit sich die Bienen in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen.

Die Aktion „Frühlingsblüher“ wurde als Kooperationsprojekt des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine und der Sparkasse Niederbayern-Mitte finanziert und durchgeführt. Davon profitierte auch das Gymnasium Dingolfing; die Schule erhielt im Herbst 2018 ein Paket mit Blumenzwiebeln, die von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5a unter fachkundiger Anleitung ihres Lehrers Oliver Wiesmann mit großer Begeisterung gepflanzt wurden. Im Bereich des Schulgeländes findet sich bereits eine Reihe von Biotopen, die auch zu Unterrichtszwecken genutzt werden. Die Blumenzwiebeln wurden in der Streuobstwiese und in einem kleinen Rasenstück im Schulgarten in die Erde eingebracht. Dabei leistete der steinharte und trockene Boden heftigen Widerstand. Alle Schüler durften sich als Maulwürfe versuchen und einige Zwiebeln pflanzen.
Nach nicht einmal einem halben Jahr zeigte sich der Erfolg der Anstrengungen. Bei einer Besichtigung durch die Vertreterinnen der Sparkasse Niederbayern-Mitte, Frau Zehetbauer und Frau Kerscher, sowie die stellvertretende Schulleiterin Frau Rembeck präsentierten die Fünftklässler bei strahlendem Sonnenschein stolz ihr Blütenparadies. Auf diesem Weg allen Unterstützern ein herzliches Dankeschön!

Das Gymnasium Dingolfing nahm am vergangenen Freitag an der Aktion Fridays for Future teil. Nach dem Vorbild der Schwedin Greta Thunberg wurde zwar nicht gestreikt, aber in der Pause eine Podiumsdiskussion zum Thema Umweltschutz gestartet. Eingeladen waren Landrat Heinrich Trapp, ödp-Kreisvorsitzender und Koordinator des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ Klaus Seufzger und Franz Anneser vom Bund Naturschutz. Die Aktion wurde von den Schülerinnen der Q12 Franziska Sänftl und Lena Mauersberger organisiert und von Isabella Vogl moderiert.
Dabei spielte das Volksbegehren "Rettet die Bienen" eine nicht unwesentliche Rolle. "Es ist wichtig, sich für das Volksbegehren zu interessieren. Auch wenn ihr noch nicht unterschreiben dürft, informiert euch über die Inhalte und animiert eure Eltern, zu unterschreiben, denn in den Medien werden oft falsche Fakten geliefert", so Klaus Seufzger.

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Auf die Frage, ob vegane Ernährung wichtig für den Tierschutz sei, waren sich die drei Politiker einig. Man müsse nicht auf den Genuss verzichten, wenn man auf die Herkunft des Tieres achtet. Wenn das Tier ohne Pestizid belastete Nahrung aufgewachsen ist und es ein faires Leben hatte, dann kann man es ohne Bedenken essen, war die Meinung. Keinesfalls darf Veganismus auf einer Glaubensfrage basieren. Trotzdem sollte man aber den Fleischkonsum reduzieren.

Am 14.10.18 fand im KuKi in Landau ein abschließendes Filmfestival zur Aktion "Stark im Leben ohne Sucht" statt, bei dem die besten Filme präsentiert und prämiert wurden.
Im Rahmen einer Gemeinschaftsaktion des Suchtarbeitskreises Dingolfing-Landau, der katholischen Erwachsenenbildung, der kommunalen Jugendarbeit und der katholischen Jugendstelle Dingolfing, konnte bis 09.09.18 ein 90 Sekunden langer Werbespot gedreht und eingerreicht werden.
Tobias Wagner und Seraphin Flassig (beide 10C) haben bei diesem Wettbewerb mit ihrem sehr gelungenen und professionellen Film "Just say no" sowohl in der Jurywertung als auch bei der Publikumsabstimmung den ersten Platz belegt.

Überzeugen Sie sich/überzeugt euch selbst.


Wir gratulieren!

 

Einen hautnahen Einblick in den abwechslungsreichen Beruf des Rettungssanitäters erhielten die Schulsanitäter der 10. Klassen bei der Besichtigung eines Rettungswagens.

Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler mit der Ausrüstung der Sanitäter vertraut gemacht. Hierzu stellten zwei Rettungssanitäter des BRK, Thomas Wanninger und Daniel Habedank, unter anderem den Inhalt eines Notfallrucksacks sowie die umfangreiche Ausstattung des Rettungswagens vor, indem sie verschiedene Geräte, wie z.B. ein Beatmungsgerät, demonstrierten und auf anschauliche Art ihre Funktionsweise erläuterten.

Neben der Vermittlung theoretischer Inhalte stand besonders die praktische Anwendung der erworbenen Kenntnisse im Vordergrund. So erhielten die jungen Schulsanitäter die Möglichkeit, ihre bereits bei der schulinternen Ausbildung erlernten Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Mit viel Körpereinsatz stellten die Schüler unter Verwendung der Notfallausrüstung die Rettung im Ernstfall nach, wobei ihnen auch hier die erfahrenen Mitglieder des BRK mit Rat und Tat zur Seite standen.

(Laura Wagner)