Am 14.02.2019 setzten die beiden Schülerinnen Eva Heidobler und Vanessa Hulin ihr Projekt zum Thema "Die goldenen 20er" im Rahmen des P-Seminars "Make history happen - Geschichte zum Anfassen" unter der Leitung von Frau Fischer um. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9C bekamen von den Projektleiterinnen Kleidung und Accessoires im Stil der 20er Jahre zur Verfügung gestellt, mit welchen sie ausgewählte Fotos nachstellten. Dieses Projekt hatte zum Ziel, den Schülern lebhaft die Vergangenheit näher zu bringen und sie für das 2. Halbjahr zu motivieren, in dem sie diese Zeit durchnehmen werden. Die Bilder wurden mit einer Spiegelreflex- sowie mit einer Sofortbildkamera erstellt. Das Projekt war ein voller Erfolg und alle Schüler beteiligten sich mit Freude daran. Die Bilder wurden im Klassenzimmer der 9C aufgehängt. 
 

Weiße Wände in der Burg? Gab es im Mittelalter nicht! Nach der damaligen Mode war es üblich, die Wände mit bunten Gemälden und Ornamenten zu schmücken. Allerdings mussten sich die Schüler*innen diese Farbigkeit in ihrer Fantasie vorstellen, denn die Wände der Burg Trausnitz in Landshut sind im Laufe der Jahrhunderte und nach dem großen Brand 1961 längst weiß übertüncht worden oder verblasst.

Dies und noch weiter interessante Details erfuhren die Klassen 7a und 7d, die am Mittwoch, den 20.02.2019 zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Cathrina Baumgartner und Julia Fischer-Döring zu Besuch auf der Burg Trausnitz in Landshut waren, um das Mittelalter, Thema im Geschichtsunterricht der 7. Klassen, hautnaher zu erleben.

In einer Führung durch die Burg wurde unter anderem die Funktionsweise einer Ritterrüstung erläutert und im alten „Palas“ geklärt, dass die Menschen im Mittelalter durchaus auch Insekten aßen, z.B. in Form von Maikäfersuppe. Außerdem konnte die alte Kapelle besichtigt werden, die von dem Brand weitgehend verschont und im Original erhalten geblieben ist. Gruselig wurde es dann im alten Verlies, das zuweilen auch als Folterkammer diente. Hier erfuhren die Schüler*innen so einiges über die im Mittelalter üblichen Strafen und wissen nun auch die Herkunft so mancher Redewendung. So kommt der Ausdruck „Schlitzohr“ daher, dass ein Wandergeselle im Mittelalter üblicherweise einen Ohrring getragen hat. Hat sich dieser etwas zuschulden kommen lassen, haben ihm seine Kameraden den Ohrring ausgerissen und ihn damit zum Schlitzohr gemacht

Insgesamt verbrachten die 7.Klässler so einen kurzweiligen und informativen Vormittag in Landshut.

Einen erlebnisreichen Tag verbrachten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7b und 7c auf der Burg Trausnitz in Landshut. Thematisch eingebettet in ein fächerübergreifendes Projekt zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und Literatur des Mittelalters stand eine Führung zum „Leben auf einer mittelalterlichen Burg“ im Mittelpunkt des Ausflugs. Als mittelalterliche Magd verkleidet begrüßte die Gästeführerin Maria Metz die Gruppe im Burghof und entführte die jungen Besucher auf eine Zeitreise zurück ins mittelalterliche Burgleben und in die Zeit der Wittelsbacher Herzöge. Nicht zuletzt die Darbietungen anlässlich der Landshuter Hochzeit hatten die Neugier geweckt, mehr über die Hochzeit der polnischen Königstochter Hedwig mit dem Landshuter Herzogssohn Georg und das Leben im späten Mittelalter zu erfahren. So wurden Räumlichkeiten in der Burg sowie die Folterkammer, der Weinkeller und das Areal im und um den Burghof erkundet. Dabei wurden auf sehr lebendige und anschauliche Art und Weise historische Hintergründe vermittelt, die immer wieder gespickt waren von Hinweisen zur sprachgeschichtlichen Entwicklung vieler Redewendungen, die auf das Mittelalter zurückgehen. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass man durch die Begegnung mit den mittelalterlichen Helden aus Landshut auch den Rittergestalten aus den Mythen um König Artus oder Parzival nähergekommen war, die Gegenstand des Deutsch- bzw. Englischunterrichts gewesen waren. In jedem Fall bildete der gemeinsame Ausflug einen reizvollen Baustein zur Veranschaulichung der theoretischen Inhalte des Mittelalterprojekts.

Doris Mitterer, Elisabeth Rembeck, Hans-Jürgen Weber

… war die Erkenntnis einiger Schülerinnen der 6A und 6B, die im Oktober mit ihren KlassenkameradInnen sowie ihren Lehrkräften ins Niederbayerische Archäologiemuseum nach Landau gefahren waren.

Nachdem sich die beiden Klassen im Geschichtsunterricht grundlegendes Wissen über die Alt- und Jungsteinzeit angeeignet hatten, konnten sie bei einer Führung durch das Museum in Landau verschiedenste Fundstücke wie Tongefäße oder Pfeilspitzen vor allem aus der Jungsteinzeit bewundern.
Höhepunkt des Ausflugs war ein Workshop, bei dem die Schülerinnen und Schüler steinzeitliche Techniken und Geräte ausprobieren durften. Mit großem Eifer schossen sie mit Pfeil und Bogen, benutzten Bohrer, schlugen Funken und mahlten Getreide. Einfach war das alles nicht, aber es zeigte sich, dass die verschiedenen Arbeiten mit etwas Übung schon leichter von der Hand gingen. Schließlich konnten alle Steinzeitaktivitäten erfolgreich absolviert werden. So war die Freude der „Jäger“ groß, wenn der Pfeil in einem Reh aus Kunststoff stecken blieb.
Letzten Endes waren aber doch alle SchülerInnen froh, nach einem Vormittag in der Steinzeit wieder in die Gegenwart mit all ihren Annehmlichkeiten zurückkehren zu können.

„Arbeit macht frei“. So lautet der zu trauriger Berühmtheit gelangte zynische Spruch, der über dem Tor zum Konzentrationslager in Dachau angebracht ist. Am vergangenen Donnerstag fuhren alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen im Rahmen des Geschichte-Unterrichts zur Gedenkstätte in Dachau, um dort anschauliches Wissen über diesen Aspekt der deutschen Vergangenheit zu erlangen. In einer zweieinhalbstündigen Führung erhielten die Schüler einen Eindruck davon, in welchem Zustand der Rechtlosigkeit und Entmenschlichung die Inhaftierten zur Zeit des Nationalsozialismus lebten. Genauer betrachtet wurden unter anderem das Hauptgebäude, in dem die Gefangenen aufgenommen wurden, die Lagerbaracken, in denen die Menschen untergebracht waren, sowie das Krematorium des Lagers. Ein kurzer Film, dessen Bilder v.a. bei der Befreiung des Lagers durch die US-amerikanische und französische Armee im April 1945 entstanden, gab den sehr ernst und nachdenklich werdenden Schülern einen Einblick in die Grauen, die an diesem Ort stattgefunden haben.

Trotz allem verfolgt aber die Gedenkstätte einen positiven Zweck, nämlich zu verhindern, dass jemals wieder solche Verbrechen wiederholt werden. Angesichts all des Elends, auf das man an diesem Ort stößt, dürfte die Notwendigkeit eines solchen Anliegens allen Schülern sehr deutlich geworden sein.