Gebannt und interessiert verfolgten 130 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe sowie einige Kolleginnen und Kollegen die über einstündige Multivisionsshow zum Thema Indien am 23. Oktober. Rudolf Treiblmeier, der bereits einige Male am Gymnasium Dingolfing zu Gast war und den Subkontinent Indien bereits acht Mal bereist hatte, präsentierte viele widersprüchliche Eindrücke vom siebtgrößten Land der Erde. Reichtum und Armut, Sumpflandschaften und Hochgebirge, monsunal beeinflusste Regionen und staubtrockene Wüsten sind nur einige dieser Gegensätze, die er in analogen, unverfälschten Bildern auf die Leinwand brachte. 

Multivision-14-3   Rituelle Waschung am Ganges
Herr Treiblmeier beantwortete nach dem Vortrag
alle Fragen der Schüler
Rituelle Waschung im Ganges

Feuer machen mittel   Steinzeitbohrer mittel
Fast ist es geschafft! Das Stroh glimmt schon.
Steinzeitbohrer im Einsatz

Tatsächlich: Nach mühevoller Arbeit mit dem nachgebauten Steinzeitbohrer hat das dünne Brettchen ein Loch. Wie hart das Leben der Menschen in der Steinzeit war, konnten die Schülerinnen und Schüler der 6A und der 6E des Gymnasiums Dingolfing Mitte Oktober 2014 erfahren. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts unternahmen diese Klassen mit ihren Lehrerinnen Frau Beer und Frau Halatsis eine Exkursion ins Niederbayerische Archäologiemuseum nach Landau.

Gruppenbild mittel
Die Klasse 6E im Nachbau eines
jungsteinzeitlichen Hauses

Dort hatten sie zum einen die Gelegenheit, zahlreiche Fundstücke aus der Alt- und Jungsteinzeit aus dem Landkreis zu bewundern und festzustellen, dass die Steinzeitmenschen keineswegs primitiv, sondern oft richtige Künstler waren.

Zum anderen durften sie viele typische Arbeiten jener Epoche selbst ausprobieren. Um eine handvoll Mehl zu mahlen, knieten einige besonders Eifrige eine halbe Stunde lang am Mahlstein, während sich andere mühten, ein Feuer zu entzünden – natürlich ohne Feuerzeug oder Streichhölzer. Da mag es manchen leicht erschienen sein, mit Pfeil und Bogen auf ein Reh aus Kunststoff zu schießen – doch auch dies erwies sich als schwieriger als gedacht. Dank der sachkundigen Anleitung der Museumsführerinnen gelang es aber dann doch, alle Aufgaben zu erledigen.

So meinte eine Schülerin am Ende: „In der Steinzeit hätte ich nicht leben wollen – damals war alles so anstrengend.“ - Wie recht sie doch hat!

Landesausstellung Schüler beim Workshop 1Das stimmt so natürlich nicht, aber von 1328 bis zu seinem Tod 1347 herrschte Ludwig der Bayer als Kaiser über das Heilige Römische Reich. Zuvor musste er sich als König gegen den Gegenkandidaten Friedrich in blutigen Kämpfen durchsetzen. Dieser interessanten Persönlichkeit widmet sich die diesjährige Landesausstellung des Hauses der bayerischen Geschichte unter dem Motto „Ludwig der Bayer. Wir sind Kaiser!“ - genau 700 Jahre nach der Wahl Ludwigs zum König im Jahre 1314. Die Ausstellung ist noch bis November in Regensburg über mehrere Orte verteilt zu sehen.

 

Die Klassen 7A und 7B des Gymnasiums nahmen dies zum Anlass, um bei einer Exkursion nach Regensburg mit ihren Lehrkräften Susanne Beer, Stephanie Eckhart und Silvia Kern mehr über Ludwig den Bayern und die Hürden, die er auf dem Weg zum Kaisertum nehmen musste, zu erfahren. Die allgemeinen Grundlagen des Mittelalters hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Geschichts-, Deutsch- und Englischunterricht erarbeitet, indem sie sich mit Literatur, Alltag, Burgen, Persönlichkeiten und wichtigen Ereignissen des Mittelalters auseinandergesetzt hatten. Dies kam ihnen bei der Führung durch die Ausstellung in der Minoritenkirche in Regensburg zugute, die in fünf aufsteigende Ebenen gegliedert ist. Fast wie in einem Computerspiel musste Ludwig immer wieder mächtige Gegner und Konkurrenten – auch aus der eigenen Familie – ausschalten oder sich mit ihnen arrangieren, um das nächste „Level“ der Macht erreichen zu können. So bewegten sich auch die Schülerinnen und Schüler Stück für Stück nach oben und begleiteten Ludwig gleichsam auf dem Weg an die Spitze der Macht bis hin zu seinem plötzlichen Tod.

Schülerberichte zur Fahrt:

Fahrt zum Archäologiemuseum nach Landau

goldschatzAm Dienstag, den 26.11.2013 fuhr die Klasse 6c des Gymnasiums Dingolfing mit ihren Lehrerinnen Frau Mitterer und Frau Fischer ins Niederbayerische Archäologiemuseum nach Landau an der Isar. Der Ausflug diente der Wiederholung der Inhalte des Geschichtsunterrichts, dabei ging es hauptsächlich um die Steinzeit, v.a. um die Jungsteinzeit.