Niederbayerischer Schulmeister im Tennis - Gymnasium Dingolfing verteidigt Titel bei den Mädchen

(ki) Ihren Titel als Bezirksmeister im Tennis im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ konnten die Mädchen des Gymnasiums Dingolfing in der Wettkampfklasse II, Jahrgänge 2002 und jünger am vergangenen Mittwoch (5.Juni) verteidigen. Nach den Siegen im Kreisfinale gegen das Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing und im Regionalentscheid gegen das Gymnasium aus Mainburg, gewannen die Dingolfinger Gymnasiastinnen auf der Anlage des TV GW Dingolfing auch das Bezirksfinale. Sowohl gegen das Gymnasium Niederalteich wie auch gegen das Gymnasium Vilshofen mussten nach einem 4:2-Vorsprung die Doppel entscheiden. Jeweils zwei Doppel wurden von den Dingolfingerinnen gewonnen, so dass beide Begegnungen mit 6:3 an die Gastgeberinnen gingen vor Niederalteich und Vilshofen. Schulleiter Oberstudiendirektor Helmut Ettengruber wie Matthias Schöpf, Vertreter der Sparkasse, dem Partner des bundesweiten Schulsportwettbewerbes nahmen die Siegerehrung vor. Für das Gymnasium Dingolfing geht es nun noch in diesem Schuljahr zu den Qualifikationsrunden auf südbayerischer Ebene – und vielleicht winkt auch erstmals das Landesfinale in Nürnberg. Das Gymnasium Dingolfing errang den Bezirkstitel mit den Schülerinnen Christina, Julia und Verena Gmeineder, Nikola Marsch, Alyssa Parunzel, Lena Spanner, Julia und Lisa Springer sowie Leonie Urban. Betreut wurde die Mannschaft von Studiendirektorin Astrid Wimmer, Oberstudienrätin Andrea Zieglmeier und Studienrätin Simone Berger.

Poetry Workshop mit Teresa Reichl

Ein Poetry-Slam ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Dies erläuterte die Leiterin des Workshops, die Lehramtsstudentin Teresa Reichl, zuerst. Die Referentin spricht dabei aus Erfahrung, denn sie ist bereits seit Jahren eine erfolgreiche Slamerin, was nicht zuletzt ihre Teilnahme am Finale der Deutschen Poetry-Slam-Meisterschaften vor einigen Jahren zeigt.

Am Mittwoch, den 29. Juni, fand im Theaterraum des Gymnasiums Dingolfing der erste Poetry Workshop statt. Nicht nur Schüler*innen des Gymnasiums, sondern auch von anderen Schulen im Landkreis nahmen an diesem teil. Auch altersmäßig war die Gruppe mit 9.-Klässlern bis hin zu Ehemaligen gut gemischt, sodass es zu einem munteren Austausch zwischen den Schüler*innen kam. Denn, wie die Leiterin des Workshops, Teresa Reichl, erklärt: Jede*r kann an einem Slam teilnehmen, denn erlaubt ist jede Art von Text unter der Voraussetzung, dass er selbst geschrieben wurde.

Der Workshop wurde fortgeführt mit Stimmübungen, welche gleichzeitig auch die Stimmung auflockerten und jede*n für die späteren Schreibübungen vorbereiteten. Es machte allen einen riesigen Spaß und so manche*r hatte bereits vom vielen Lachen Bauchweh.

Weiter ging es mit einigen ersten Schreibübungen, wobei sich z.B. jede*r eine neue, verrückte Superkraft ausdenken und einen Tagesablauf beschreiben sollte, in dem diese Kraft zum Einsatz kommt. Hier entstanden beispielsweise ein höchst amüsanter „Mir-ist-alles-egal-Man“, ein etwas schräger, aber sympathischer „Muffin-Producer“ oder der alles in Beschlag nehmende „Klausuren-Man“. Die mutigen Vortragenden konnten schon die ersten Lacher einheimsen und bekamen so einen kleinen Vorgeschmack auf einen „richtigen“ Poetry-Slam.

Bei einer weiteren Übung entstanden absurde neue Dinge wie eine „Apfeluhr“ oder eine „Shoppingspinne“. Ein fingierter Wikipedia-Artikel bzw. eine Gebrauchsanweisung erklärten anschließend, was man sich unter diesen merkwürdigen Dingen vorzustellen hat. Auch hier wurde wieder viel gelacht und es machte allen großen Spaß.

Die sogenannte Winterübung war die letzte und auch kniffeligste Schreibübung. Zuerst sammelte die Gruppe in einem Brainstorming möglichst viele Begriffe zum Thema „Winter“ auf einer Tafel. Anschließend sollte ein Text über den Winter geschrieben werden, indem hinterhältigerweise alle diese Wörter nicht vorkommen durften. Nach einer kurzen Phase der Verzweiflung gelangen aber trotzdem – oder gerade deswegen – einige witzige und poetische Texte.

Man verabschiedete sich herzlich und alle waren sich einig, dass der Poetry-Slam im Juli ein großer Spaß und voller Erfolg werden wird. Dieser findet am Mittwoch, den 3. Juli, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums Dingolfing statt. Jede*r ist dazu herzlich eingeladen. Falls Interesse an einer Teilnahme besteht oder sich noch weitere Fragen ergeben sollten, kann man sich einfach an Frau Fischer wenden oder eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben.

Franziska Sänftl, Julia Fischer-Döring

Ahnenkult und Blumenkränze

Religion und Kultur – wie gehören die beiden Begriffe zusammen? Für uns im lang schon christianisierten Deutschland ganz selbstverständlich – unsere Kultur ist von der Religion geprägt, unsere Religion auch von der Kultur. Aber in anderen Ländern? Beispielsweise in Papua-Neuguinea, wo im Hochland erst 1930 die ersten Kontakte mit der westlichen Welt stattfanden?
Im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts besuchte Pfarrer Penga Nimbo aus Papua-Neuguinea die 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums und erläuterte das spannende Wechselspiel von hergebrachter Kultur und „neuem“ Christentum. Die Verehrung der Ahnen illustrierte er mit Bildern aus seinem Heimatdorf Jalibu, wo noch seine Eltern- und Großelterngeneration in kleinen Gedenkstätten die Gebeine der Verstorbenen aufbewahrten. Seit der Christianisierung seien diese Häuschen verschwunden und die Toten bestattet. Aber das Bewusstsein dessen, dass der Tod nicht das Ende ist, lebt im christlichen Auferstehungsglauben weiter. Auch der Heilige Geist hat im Glauben eine größere Bedeutung, da in seinem Wirken die Kraft der unsichtbaren Welt gesehen wird. Von der Kraft Gottes wird - in weit größerem Maß als dies im Westen üblich sei - auch Gesundheit bzw. Heilung von Krankheiten erwartet. Dies ist aber auch bitter nötig, da in Sachen Gesundheitssystem das Land noch einen weiten Weg vor sich hat. Der Weg zum nächsten Krankenhaus ist oft weit, es fehlt an Transportmöglichkeiten und der nötigen Infrastruktur.

Bienen im Schulgarten des Gymnasiums Dingolfing

Vorsichtig bewegen sich die Schülerinnen und Schüler auf die neuen rot-weißen Kästen im Schulgarten zu. Denn wie jeder weiß, reagieren Bienen auf hektische Bewegungen.
Seit einigen Tagen hat das Gymnasium Dingolfing nämlich neue Haustiere. Dies ist zum einen der Initiative des Biologielehrers Herrn Wiesmann und zum andern dem Loichinger Imker Franz Huber zu verdanken. Durch diese Kooperation lassen sich nun im Schulgarten des Gymnasiums zwei Schaukästen mit Bienen bestaunen. In diesen befinden sich zwei sogenannte Rähmchen, in denen die Bienen ihre Waben mit Honig und Brut füllen. Von beiden Seiten können nun die Kinder die faszinierenden Tiere beobachten und dabei einiges über diese bedrohte Tierart lernen.
Da das Schulgelände beim Umbau sehr bienenfreundlich gestaltet wurde, stehen den Insekten neben einer neu angelegten Streuobstwiese ein Teich zur Versorgung mit Wasser und viele ungefüllte Blüten ganzjährig zur Verfügung.
Bald sollen die Bienenvölker aus den Schaukästen in eigene Beuten – so nennt man die Bienenstöcke in der Fachsprache – umziehen. Diese werden zukünftig von einer „AG Bienen“, also einer Gruppe interessierter Schülerinnen und Schüler, betreut. Oliver Wiesmann und Julia Fischer-Döring, die zuständigen Lehrkräfte, erhoffen sich von dem Projekt nicht nur lehrreiche Unterrichtsstunden, sondern auch eine reiche Honigernte. Der Honig steht dann der Schulfamilie zum Verkauf oder zur Weiterverarbeitung zur Verfügung. Somit wäre ein warmer und blütenreicher Sommer wünschenswert, damit sich die Bienen in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen.

Schulinterne Mathematikolympiade

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe haben auch in diesem Schuljahr an der schulinternen Mathematikolympiade teilgenommen und dabei ihr mathematisches Können unter Beweis gestellt. In drei Wettbewerbsrunden werden traditionell die Jahrgangsstufensieger ermittelt. Dabei gilt es anspruchsvolle Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen der Mathematik zu meistern.

Bei der Preisverleihung würdigte Schulleiter OStD H. Ettengruber das zusätzliche Engagement der Schüler und gratulierte diesen zu ihrem Erfolg.

Als Jahrgangsstufensieger haben sich in diesem Jahr Daniel Singer 5b, Leander Gallemann 6d, Dennis Ostermair 6a, Anita Unterholzner 7c und Milena Lentner 8b durchgesetzt.

Zudem konnten sich Roman Smolenski 5c, Finja Gerhofer 5d, Emily Wirth 5d, Kilian Fromm 6a, Sophie Rockinger 7c, Simon Jakobczyk 7a, Jonas Safwat 8c, Thomas Phillippi 8e und Florian Barth 8a über ein hervorragendes Ergebnis und einen Platz auf dem „Treppchen“ freuen.

Die Jahrgangsstufenbesten erhielten attraktive Preise dank finanzieller Unterstützung des Fördervereins.

Ludwig Danner, StR  und Astrid Wimmer, StDin