Am 31ten August begann für 25 SchülerInnen des Gymnasiums Dingolfing sowie für die beiden Lehrkräfte Frau Krempl und Herr Wiesmann der diesjährige Amerikaaustausch im Rahmen des GAPP. Nach neun Stunden Flug landete die Gruppe am Dulles International Airport in Washington D.C., wonach sich die Gruppe zum Hotel begab und danach erste Einblicke in die amerikanische Esskultur nehmen konnte.

Zum Ende des Schuljahres 2016/2017 war es endlich so weit: Nach 8 Monaten langer Wartezeit mit regem Kontakt, gab es das ersehnte Wiedersehen mit unseren amerikanischen Freunden. Diese waren bereits sehr gespannt darauf, die bayrische Kultur zu entdecken und die Familie der Gastschwester oder des Gastbruders kennen zu lernen. Wir nahmen uns alle vor die 3 Wochen in Deutschland so unvergesslich zu machen, wie unseren September 2016 in Amerika. Da sich so gute Freundschaften entwickelt haben, brauchte es dazu nicht viel. Oft traf man sich am Weiher oder man saß bis spät in den Abend im Garten zusammen und quatschte in einem Mix aus beiden Sprachen. Aber natürlich wurden in den Familien auf viele Ausflüge unternommen, zum Beispiel an den Chiemsee, zum Schloss Neuschwanstein, nach Salzburg, München und zur Landshuter Hochzeit. Drei Tage verbrachte die Amerikanische Gruppe außerdem am Bodensee. Ein Highlight für beide Nationen war der Abi Ball, dort wurde die ganze Nacht viel gelacht und getanzt.
Natürlich deckten sich auch die Amerikaner, vor allem die Mädels, mit unserer Tracht ein. Diese wurde bei Volksfestbesuchen und bei unserem Abschlussessen am letzten Freitag stolz ausgeführt.
Leider vergingen auch diese 3 Wochen viel zu schnell und der schmerzliche Abschied war nicht zu vermeiden. Die vielen Tränen zeigten aber auch, wie nahe man sich mittlerweile stand und wie sehr dieses Abenteuer Schüleraustausch verbindet. Man sammelte unzählige gemeinsame Momente, die für ein Leben lang besondere Beziehungen schaffen, ganz egal wie viele tausend Kilometer einen trennen. Dass der Gegenbesuch nicht das letzte Treffen mit unseren Gastgeschwistern gewesen sein darf, steht für alle fest. Es war kein „Bye“, sondern ein „See you soon“.

Mottotag.Vortrag Im Rahmen eines vom P-Seminar Englisch veranstalteten "Motto-Tages" zum Thema USA-Austausch sammelte die Unterstufe des Gymnasium erste Erfahrungen mit dem Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Dingolfing und der Oak Hills High School in Cincinnati. Am 7. Juli 2015 wurde für alle Schüler der 5. bis 7. Klassen vormittags ein Programm erstellt, das ihnen den Austausch schmackhaft machen und sie zu dafür benötigten guten Noten anspornen sollte.

Dieses Programm wurde von Mitgliedern des P-Seminars „30 Jahre Schüleraustausch Oak Hills High School und Gymnasium Dingolfing" und amerikanischen Schülern durchgeführt, die am diesjährigen Schüleraustausch beteiligt waren. Dabei diente eine PowerPoint Präsentation als Grundlage für eine umfassende Beschreibung des amerikanischen Schulalltags, wie zum Beispiel dem Stellenwert der Schulmannschaften oder des gewöhnlichen Tagesablaufs sowie Besonderheiten der Stadt Cincinnati.

Als Highlight wurde natürlich das anschließende Spiel "Who wants to be a millionaire?" wahrgenommen. Hier mussten jeweils zwei bis drei Klassen gegeneinander antreten. Die Fragen zu Landeskunde, Vokabeln und Grammatik wurden zumeist sehr souverän und mit großer Begeisterung gemeistert. Die Klassen mit den meisten richtigen Antworten wurden danach reichlich belohnt und zwar mit Süßigkeiten, kleinen Amerikaflaggen und Klebetattoos aus Amerika, die die amerikanischen Lehrer Mr. Vaske und Frau Schott McMasters extra für diesen Anlass aus ihrem Heimatland mitgebracht hatten. Insgesamt war es eine sehr informative und anschauliche Veranstaltung für die Schüler.

Mottotag.millionaire

 

Aaron Fuchs

Klassentreffen Frosch 2 Am Nationalfeiertag der USA, dem 4. Juli 2015, fand in der Aula des Gymnasium Dingolfing eine Veranstaltung zu Ehren des 30-jährigen Jubiläums des Schüleraustauschs zwischen der Oak Hills High School in Cincinnati, Ohio, USA und dem Gymnasium Dingolfing statt. Rund 200 ehemalige Teilnehmer der letzten drei Jahrzehnte erschienen, um noch einmal ihre Erlebnisse aus ihrem eigenen Austauschjahr Revue passieren zu lassen und diese mit dem Publikum zu teilen.

Diverse Grußworte standen an diesem Abend auf dem Programm. Schulleiterin Angelika Wallner sowie Hans-Jürgen Weber, der nach zehn Jahren seine Tätigkeit als Begleitlehrer auf deutscher Seite beendet, schilderten den Ablauf eines solchen Austauschs und betonten zudem die Wichtigkeit des bestehenden Programms für das Gymnasium sowie für die ehemaligen Teilnehmer, da dieser Austausch ihnen neue Wege in die Welt eröffnete und sie auch im weiteren Verlauf des Lebens sehr prägte. So zitierte Herr Weber aus einer E-Mail einer ehemaligen Teilnehmerin, die zwar nicht zu dem „Klassentreffen" erscheinen konnte, sich jedoch sehr dankbar für die damals ermöglichte Fahrt in die USA zeigte und selbst nach vielen Jahren immer noch Kontakt zu ihrer Austauschfamilie hat.

Der dritte Bürgermeister von Dingolfing, Michael Rieger, lobte ausdrücklich die Freundschaft, die seit 30 Jahren zwischen Cincinnati und Dingolfing besteht. Man freue sich jedes Jahr auf den Empfang der Austauschgruppe im Rathaus sowie im Landratsamt, so Rieger. Angesichts von Verwicklungen auf politischer Ebene, die das Verhältnis der beiden Länder immer wieder belasteten, seien solch eine langjährige Freundschaft und ein kultureller Austausch beachtenswert.

30 Jahre Schüleraustausch USA am Gymnasium Dingolfing

Freitagabend, 5. September. Endlich ist es so weit: Nach elf Stunden Flug und sechs Stunden Zeitverschiebung landen wir in Cincinnati, unserem neuen Zuhause für die nächsten dreieinhalb Wochen. Mit Blumen, liebevoll gestalteten Willkommens-Plakaten und bunten Luftballons werden wir schon sehnlichst von unseren amerikanischen Austauschfamilien erwartet, die wir sofort in Herz und Arme schließen.

Die Dingolfinger Gruppe vor der Skyline von Chicago

Die Dingolfinger Gruppe vor der Skyline von Chicago

Egal ob bei der Besichtigung des Rathauses, des Stadtmuseums, der Universität oder des Baseball-Stadions – überall in Cincinnati werden wir mit dieser Gastfreundlichkeit und teilweise sogar mit soliden Deutschkenntnissen empfangen. Aber das ist auch kein Wunder, denn schließlich hat ein Großteil der mehr als 300.000 Cincinnatians deutsche Wurzeln. Und deshalb haben wir auch gerade hier die einzigartige Gelegenheit, das zweitgrößte Oktoberfest der Welt zu besuchen, das mit all seinen liebevoll imitierten „deutschen“ Speisen und Attraktionen, wie dem Wiener Run mit als Hotdogs verkleideten Dackeln, inmitten von riesigen Wolkenkratzern besticht.