Etwas aufgeregt sind sie schon, die Schülerinnen und Schüler der 7E, kurz bevor sie die ihre Gäste in der Aula des Dingolfinger Gymnasiums abholen: die amerikanischen Austauschschüler aus Cincinnati (Ohio). Im Englischunterricht hat die 7E mit ihrer Lehrerin, Susanne Beer, in den letzten Wochen eine Stadtführung durch Dingolfing vorbereitet. Sie wollen den Gästen von der Oak Hills High School nicht nur typische Sehenswürdigkeiten wie die Herzogsburg oder die Kirche St. Johannes zeigen, sondern den Amerikanern auch vermitteln, was ihnen persönlich besonders an Dingolfing gefällt: die renaturierten Isarauen, der Bewegungspark oder ihre Lieblingseisdiele.

Uns so marschierten die jungen „tourist guides“, ausgestattet mit USA-Fähnchen, und ihre Gäste in zwei Gruppen los, um Dingolfing zu erkunden. Frau Krempl, die Organisatorin des Schüleraustauschs, begleitete eine Gruppe, Frau Beer die andere. Außerdem nahmen auch die amerikanischen Lehrerinnen Mrs Vandewalle und Mrs Nemeth teil.

Aufmerksam und beeindruckt von den Englischkenntnissen der jüngeren deutschen Schülerinnen und Schüler lauschten die Amerikaner den Ausführungen der Siebtklässler. Sie erfuhren Wissenswertes über die Stadtgeschichte und das Leben in Dingolfing.

Bald zeigte sich jedoch, dass es um mehr geht, als um die Vermittlung von Informationen: Auf dem Weg zwischen zwei Haltepunkten mischten sich die deutsche und die amerikanische Gruppe mehr und mehr und die Schülerinnen und Schüler tauschten sich über Freizeit, Familie, Autos und anderes aus.

Nach zwei Stunden war die kurzweilige Stadtführung zu Ende, wobei die deutschen Gästeführer mit einem Eis für ihre Arbeit belohnt wurden.

Informationen zur Herzogsburg

OStRin Susanne Beer

Nein, “Dingoville” steht nicht für eine virtuelle, von Avataren bevölkerte Parallelwelt, sondern es ist der zwischen Fantasie und Realität gelegene Schauplatz für in unserer Wirklichkeit verankerte Rollenspiele und szenische Darstellungen. Das “Dingoville“-Projekt basiert auf einem an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe von Graham Fosh und Prof. Dr. Vogt erprobten Konzept. Es ist ein Hauptgegenstand im Fach Englische Konversation, das seit einigen Jahren an unserer Schule im Rahmen des Zusatzangebots für die Oberstufe etabliert ist.

 

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When Barack Obama launched his Yes-We-Can campaign to win the presidential election of 2008 and finally moved into the White House, a feeling of hope and optimism, even a spirit of enthusiasm set in – particularly with regard to the situation of African Americans. People wondered if racial equality finally was on its way. It seemed that with Obama’s inauguration African Americans had made it, that Martin Luther King’s dream had come true in the end and they had finally freed themselves not only from the bonds of slavery and segregation but also from racial slurs and discrimination. In the course of his two terms as president of the US, disillusionment set in and racial justice sometimes appears to be more of a vision than a reality.

Wer kennt sie nicht die Geschichte von Romeo and Juliet, jener “star-crossed lovers“, die das Schicksal in den Tod führt, bevor sich ihre zutiefst verfeindeten Familien über den Gräbern ihrer Kinder wieder versöhnen?

Kurz vor den Weihnachtsferien konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 am 21.12.2017 im Zuge eines Theaterbesuchs in der Stadthalle Deggendorf einer englischsprachigen Aufführung des Stücks durch die TNT Theatre und American Drama Group beiwohnen. Bei dieser Gelegenheit konnten sie nicht nur genaueren Einblick in den Handlungsverlauf der Tragödie, sondern auch in die Sprache und das Drama Shakespeares gewinnen; distanziert sich die Inszenierung doch bewusst von modernen Interpretationen und orientiert sich dafür umso mehr am ursprünglichen Text und den Vorgaben des Theaters zur Zeit Shakespeares. So wurden die Zuschauer – unterstützt durch die musikalische Umrahmung – in die Welt des elisabethanischen Theaters zurückversetzt und vermochten in die Tragik und Poesie des Werks einzutauchen. Ganz in Shakespeare’scher Manier kamen dabei trotz aller Ernsthaftigkeit des Stoffs auch humorvoll-komödiantische bis zuweilen possenhaft anmutende Passagen, wie bei Auftritten von Juliets Amme, nicht zu kurz. So vergingen die knapp zwei Stunden für einen Teil der Zuschauer wie im Flug , dass es auf diese Weise gelungen war, das im Lehrplan verankerte Thema “Shakespeare“ schon einmal authentisch und anschaulich anzureißen.

Fachschaft Englisch
Auer, Beer, Dettenkofer, Kottmeier, Plab, Rembeck, Steffan, Weidmann, Zöttl

English Reading Club12 Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe konnten vom 26. Oktober 2016 bis zum 11. Januar 2017 ihre Englischkenntnisse auf spielerische Art und Weise mit der Teilnahme am „English Reading Club“ verbessern. Gestaltet wurden die Themennachmittage vom P-Seminar „English Reading Club“ des Gymnasiums unter der Leitung von Frau Beindl und Frau Krempl. Interessierte der Unterstufe hatten dabei die Möglichkeit, nachmittags ihre Freizeit mit englischsprachigen Texten und Spielen zu den Themen Adventure, Crime, History, Fantasy, Christmas und Harry Potter zu verbringen. Von Schnitzeljagden durch fremde Welten über Memory und Montagsmaler bis hin zu Black Stories, bei denen sich Schüler auf mörderische Spuren begaben, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Reading Club eine Vielfalt an Zugängen zur englischen Kinder- und Jugendliteratur erproben. Nicht nur für die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe, sondern auch für die Organisatoren aus der Q12, waren die gemeinsamen Nachmittage ein großer Spaß. Die Planung und Durchführung des durchaus gelungenen Projekts stellte für alle Beteiligten eine angenehme Abwechslung zum normalen Schulalltag dar.


Sabrina Bauer, Kai Katzschner (beide Q12)