Nein, “Dingoville” steht nicht für eine virtuelle, von Avataren bevölkerte Parallelwelt, sondern es ist der zwischen Fantasie und Realität gelegene Schauplatz für in unserer Wirklichkeit verankerte Rollenspiele und szenische Darstellungen. Das “Dingoville“-Projekt basiert auf einem an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe von Graham Fosh und Prof. Dr. Vogt erprobten Konzept. Es ist ein Hauptgegenstand im Fach Englische Konversation, das seit einigen Jahren an unserer Schule im Rahmen des Zusatzangebots für die Oberstufe etabliert ist.

 

Dingoville 3 Dingoville 4

 

Schwerpunktmäßig zielen die Inhalte natürlich ab auf die Vertiefung der kommunikativen Kompetenz, den Zugewinn an sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten vor allem im mündlichen Sprachgebrauch. Daneben soll aber auch der “fun factor“ nicht zu kurz kommen. Raum für Kreativität und Spontaneität geben dabei die rund um “Dingoville“ angesiedelten Szenarien, die jeweils drei bis fünf Schülerinnen und Schüler auf der Basis konkreter Ausgangssituationen konzipieren, vorbereiten und schließlich mit allen Kursteilnehmern durchführen bzw. durchspielen. Denn der spielerische Charakter steht bei aller Ernsthaftigkeit der Zielsetzung im Vordergrund. In einem ersten Schritt werden Schauplätze und Spielideen gesammelt, diese inhaltlich ausgearbeitet und durch Rollenkarten sowie Vokabelhilfen ergänzt. Das hieraus resultierende Skript wird korrigiert und überarbeitet und allen Kursteilnehmern zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Am Tag der Aufführung übernimmt die Gruppe, die jeweils verantwortlich zeichnet, die Regie. Die Mitschüler werden in die Szene eingeführt, Rollen werden zugewiesen, die gemäß den Vorgaben möglichst authentisch umgesetzt werden sollen. Mitgebrachte Requisiten und eine jeweils passende Raumgestaltung tun ein Übriges zur gelungenen Inszenierung. Thematisch sind die Episoden um “Dingoville“ breit gefächert. So gab es schon Eheschließungen, Quizshows, Gerichtsverhandlungen oder gar Oscarverleihungen. Ein spannender und anregender Konversationsnachmittag ist damit in der Regel gewährleistet.

Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Aktivitäten, die sich inhaltlich an einer von den unterrichtenden Lehrkräften erarbeiteten Lehrplanskizze orientieren, dabei jedoch an die Interessen der Teilnehmer anknüpfen und methodisch abwechslungsreich konzipiert sind. Übergeordnetes Ziel ist dabei stets, motivierende Sprechanlässe zu schaffen und durch “learning by speaking“ die kommunikative Kompetenz in der Fremdsprache zu verbessern. In diesem Sinne: “Join us in Dingoville!“

Bettina Hiergeist, Brigitte Plab, Elisabeth Rembeck

Schülerfeedback zum Profilfach Englisch Konversation:

Der Unterricht war immer auf die Interessen der Schüler ausgerichtet und nach Rücksprache mit ihnen inhaltlich abgestimmt. So konnten wir flexibel und auch nach Wunsch der Schüler bestimmte Dinge wiederholen. Außerdem war der Unterricht sehr kreativ gestaltet – mit vielen verschiedenen Methoden wie Gruppendiskussionen, Schauspiel oder Präsentationen; so übten wir Englisch und wurden sicherer.
Zum Vertiefen der Englischkenntnisse war EKO eine optimale Ergänzung zum regulären Englischunterricht. Besonders die mündliche Prüfung war eine gute Vorbereitung auf die mündliche Englischklausur.
Mir persönlich gefiel das Profilfach Englisch Konversation sehr gut, besonders die Referate über sozialkritische Themen (z. B. über das Schulsystem). Ich würde jedem, der überlegt, den Kurs zu belegen, oder der gerne Englisch spricht, empfehlen, dies zu tun. Es werden einfach eine Menge Themen auf Englisch besprochen.

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