Auf eine Bilderreise durch den indischen Subkontinent wurden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 bei einer Multivisionsshow am 26.02.2019 entführt. Auf Vermittlung durch StD a. D. Anton Hager, den ehemaligen stellvertretenden Schulleiter und Vorstandsmitglied des Fördervereins, war es gelungen, den Kontakt zu Dr. Rolf K. Meier, einem ausgewiesenen Indienkenner, herzustellen. Nach seiner Karriere als Mediziner hat sich Dr. Meier einer Passion verschrieben, die ihn bereits seit seiner Jugend begleitet hat, der Ethnologie und der kulturellen Anthropologie.

Im ersten Teil gab der Referent eine theoretische Einführung in historische, geographische und sprachgeschichtliche Entwicklungen und Gegebenheiten und gab Einblick in die Politik, Gesellschaft, Religion und Philosophie des Landes. Eine Fülle von Bildmaterial, das er auf seinen Reisen selbst erstellt hatte, erlaubte es den Zuschauern dann, in die fremde Welt einzutauchen und dabei Land und Leute kennen zu lernen. In Form eines running commentary erzählte er von Begegnungen und Erlebnissen auf seiner Reiseroute, die für ihn die Faszination des Landes ausmachen. Dabei wurde deutlich, dass das Land, das zunehmend als Weltmacht an Bedeutung gewinnt, gleichzeitig vor enormen Herausforderungen steht, wie z. B. der Kluft zwischen Arm und Reich, dem Kontrast zwischen boomenden und pulsierenden Großstädten und der Rückständigkeit ländlicher Regionen oder dem nach wie vor rigiden Kastensystem.

Abschließend erläuterte Dr. Meier seine Motivation für sein Engagement. Neben sozialen Projekten, die er im Bildungsbereich anstrebt, geht es ihm in erster Linie darum, in den jungen Menschen die Begeisterung für das Reisen zu wecken und sie zu Weltoffenheit zu inspirieren.

Das 14-köpfige P-Seminar „Fotografiere Geographie“ von Kursleiterin Frau Müntzenberg ist seit Anfang der 11. Klasse immer mit ihren Kameras unterwegs und fotografisch tätig.

 

Durch verschiedene Kurzreferate wurde für alle Schüler des Seminars klar, dass letztendlich alles Geographie ist. Von Boden-, Hydro- und Wirtschafts- geographie bis zu Stadtgeographie ist alles in Teilbereiche spezifiziert.
Des Weiteren besteht ein P-Seminar zum Thema Fotografie natürlich auch aus vielen Exkursionen in die nähere und weitere (z.B. München) Umgebung. Der Ausflug mit dem Fahrrad durch Dingolfing und das Isarmoos war ein aufregendes Ereignis, an dem alle Schüler mit großer Freude teilnahmen. Mit viel Spaß an der kreativen Arbeit machen alle Mitglieder fleißig Fotos, die dann auch anschließend in der Gruppe bewertet werden.

Durch die Arbeit in der Natur verbesserte sich auch der Blick zum Detail der einzelnen Schüler und es wurde Zeit für eine Weiterbildung am Fotoapparat, der wichtigsten Ausstattung des Seminars. Diese wurde durch den Besuch einer Profifotografin ermöglicht, die viele Details einer Kamera und die richtige Komposition eines Bilds für das perfekte Ergebnis erklärte.
Die Ferien stellen dabei keine Pause des Seminars dar, sondern bieten die Möglichkeit, im Urlaub, weg von Zuhause, Fotos zu schießen. Die Chance für einen neuen Einblick in die Geographie eines anderen Ortes.

Thema Planeten Gestaltung eines eigenen Sonnensystems„Kinder lernen von Geburt an.“ – Eine Feststellung, die allgemein bekannt ist.
Sie erlernen beispielsweise die Sprache, die die Eltern sprechen oder deren Gestik und Mimik. Das Lernen stellt somit einen durchaus wichtigen Bestandteil des kindlichen Lebens dar. Jüngere Kinder erhalten beispielsweise in der Schule oder bereits im Kindergarten vielfältige Anregungen durch die Älteren. Sie beobachten diese intensiv und versuchen deren Fähigkeiten nachzuahmen, ähnlich wie sie es bereits bei ihren Eltern durchführten.
Im P-Seminar „Geographie im Kindergarten“ machten es sich die 13 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe unter der Leitung von Frau Müntzenberg zur Aufgabe, Kindergartenkindern des Kindergartens Sankt Maria in Moosthenning ein Thema der Geographie in vereinfachter Art und Weise zu erklären. Bereits bei früheren Hospitationen erlernten sie die wichtigsten pädagogischen Grundsätze nach denen sie ihr Projekt planen und schließlich bei ihrem externen Partner durchführen konnten.
Der erste der insgesamt sechs Projektdonnerstage begann mit dem Thema Weizenanbau. In spielerischen, theoretischen und praktischen Einheiten lernten die Kinder alles über den Anbau von Weizen, dessen Ernte sowie Weiterverarbeitung. Das abwechslungsreiche Programm, in welchem die Kinder auch selbst Weizen anbauen durften und ein Plakat gestaltet haben, weckte die Neugier der Kinder auf die folgenden Projekte.

Thema: Industriegeschichte Dingolfings

geocaching2017

Dingolfing. Am vergangenen Freitag führte das Projekt-Seminar „Geocaching“ unter der Leitung von Frau Kottmeier einen Probelauf für den Wandertag der 8. Klassen durch. Die Schüler wurden mit Hilfe von Rätseln und Hinweisen auf eine Reise durch die Industriegeschichte Dingolfings mit Hinblick auf Hans Glas geschickt. Ein besonderes Extra der Veranstaltung war der Vortrag im Besucherpavillon des Werks 2.1 bei BMW Dingolfing. Hier erfuhren die Schüler wie BMW die Firma Glas übernahm und den Standort Dingolfing immer weiter ausbaute und zu einer Hightech-Produktionsstätte entwickelte. Durch verschiedene Anschauungsmodelle konnten sich die Schüler ein Bild machen welche große Rolle Nachhaltigkeit und Effizienz bei BMW spielen. Die Schüler hatten die Gelegenheit viele Details über die Zukunftsentwicklungen des Unternehmens zu erfahren. Nach einer Stärkung im Besucherpavillon machte sich die Testklasse auf zur letzten Station und wurde dort noch mit einer süßen Überraschung belohnt.

 

Täglich stillen wir unser menschliches Grundbedürfnis nach Essbarem und verzehren ganz selbstverständlich Lebensmittel. Woher dieses tägliche Gut kommt, konnte die Klasse 5A mit ihrem Geographielehrer Jürgen Frömberg am 2. Juni 2016 mit allen Sinnen erfahren: Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Schmecken. Sie besuchten den landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern einer Mitschülerin, der Familie Fellner, in Aign bei Obertrennbach.