Thema Planeten Gestaltung eines eigenen Sonnensystems „Kinder lernen von Geburt an.“ – Eine Feststellung, die allgemein bekannt ist.
Sie erlernen beispielsweise die Sprache, die die Eltern sprechen oder deren Gestik und Mimik. Das Lernen stellt somit einen durchaus wichtigen Bestandteil des kindlichen Lebens dar. Jüngere Kinder erhalten beispielsweise in der Schule oder bereits im Kindergarten vielfältige Anregungen durch die Älteren. Sie beobachten diese intensiv und versuchen deren Fähigkeiten nachzuahmen, ähnlich wie sie es bereits bei ihren Eltern durchführten.
Im P-Seminar „Geographie im Kindergarten“ machten es sich die 13 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe unter der Leitung von Frau Müntzenberg zur Aufgabe, Kindergartenkindern des Kindergartens Sankt Maria in Moosthenning ein Thema der Geographie in vereinfachter Art und Weise zu erklären. Bereits bei früheren Hospitationen erlernten sie die wichtigsten pädagogischen Grundsätze nach denen sie ihr Projekt planen und schließlich bei ihrem externen Partner durchführen konnten.
Der erste der insgesamt sechs Projektdonnerstage begann mit dem Thema Weizenanbau. In spielerischen, theoretischen und praktischen Einheiten lernten die Kinder alles über den Anbau von Weizen, dessen Ernte sowie Weiterverarbeitung. Das abwechslungsreiche Programm, in welchem die Kinder auch selbst Weizen anbauen durften und ein Plakat gestaltet haben, weckte die Neugier der Kinder auf die folgenden Projekte.

Thema: Industriegeschichte Dingolfings

geocaching2017

Dingolfing. Am vergangenen Freitag führte das Projekt-Seminar „Geocaching“ unter der Leitung von Frau Kottmeier einen Probelauf für den Wandertag der 8. Klassen durch. Die Schüler wurden mit Hilfe von Rätseln und Hinweisen auf eine Reise durch die Industriegeschichte Dingolfings mit Hinblick auf Hans Glas geschickt. Ein besonderes Extra der Veranstaltung war der Vortrag im Besucherpavillon des Werks 2.1 bei BMW Dingolfing. Hier erfuhren die Schüler wie BMW die Firma Glas übernahm und den Standort Dingolfing immer weiter ausbaute und zu einer Hightech-Produktionsstätte entwickelte. Durch verschiedene Anschauungsmodelle konnten sich die Schüler ein Bild machen welche große Rolle Nachhaltigkeit und Effizienz bei BMW spielen. Die Schüler hatten die Gelegenheit viele Details über die Zukunftsentwicklungen des Unternehmens zu erfahren. Nach einer Stärkung im Besucherpavillon machte sich die Testklasse auf zur letzten Station und wurde dort noch mit einer süßen Überraschung belohnt.

 

Täglich stillen wir unser menschliches Grundbedürfnis nach Essbarem und verzehren ganz selbstverständlich Lebensmittel. Woher dieses tägliche Gut kommt, konnte die Klasse 5A mit ihrem Geographielehrer Jürgen Frömberg am 2. Juni 2016 mit allen Sinnen erfahren: Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Schmecken. Sie besuchten den landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern einer Mitschülerin, der Familie Fellner, in Aign bei Obertrennbach.

Slackline Mit Karte und Kompass mussten die Jungen der Sportklassen 7a und 7d ihre sechs Stationen am 22. Oktober im Stadtwald selbst finden: Kraft, Koordination und Kondition standen auf dem Trainingsprogramm. Leiter der Sportveranstaltung mit geographischem Aspekt waren Schüler des P-Seminars Q12 „Wald und Wiesen rund um Dingolfing" von OStR Jürgen Frömberg. Bereits in den Morgenstunden hatte die Seminargruppe (Simon Bauer, René Hans, Stefan Nachreiner, Fabian Schebera und Tobias Tropmann) sechs Stationen im Stadtwald Dingolfing aufgebaut.

Ein selbst produzierter Film über die Vorzüge der sportlichen Betätigung in der freien Natur leitete die Veranstaltung am Gymnasium ein. Danach zog es die Schüler förmlich von selbst in den Wald. Mit einer kurzen Einweisung zur Orientierung mit Karte und Kompass wurde das räumliche Orientierungsvermögen – Stoff der 5. Jahrgangsstufe in Geographie – wieder zum Leben erweckt.

Liegestützen Danach tourte man in zwei Gruppen durch den Wald. Liegestützen und Treppenlauf wurden am Waldweg trainiert, Klimmzüge – auch die Lehrer Herr Schmid und Herr Frömberg mussten sich ohne Widerrede beteiligen – wurden an einem stabilen Ast vollzogen. Dips übte man an einer Parkbank. Mit weit mehr als 30 Stück holte ein Schüler der 7d den Tagesrekord. Auf einer Wiese vor dem Stadtwald konnten die Schüler auf einer gespannten Slackline ihre Koordination üben.

Highlight war der Bergauflauf – mit einem Seil gesichert – der mittels eines Waldrundlaufs wieder zum Ausgangspunkt zurückführte. Der Parcours musste prompt wiederholt werden.
Wasser gab es schon während der Veranstaltung, die sehr willkommenen und verdienten Süßigkeiten am Ende. Für Sport, Spaß und auch die nötige Sicherheit hatte die Seminargruppe allemal gesorgt. Sportlich, geographisch, didaktisch!

OStR Jürgen Frömberg

Unter diesem Motto stand die Exkursion der Klasse 6c im Rahmen des P-Seminars Q12 „Wald und Wiesen rund um Dingolfing" von OStR Jürgen Frömberg. Schon am frühen Morgen des 15. Oktober hatte die Seminargruppe (Eva Bumeder, Maria Huber, Stefanie Klaus, Christoph Pongratz und Veronika Wenzl) fünf Stationen im Wald bei Oberbubach aufgebaut.

Müll im Wald In einer Station wurde der Waldboden den Schülerinnen und Schülern mit ihrer Biologielehrerin Sabine Alt näher gebracht. Hier lernte man auch, wie langsam sich Müll zersetzt, indem man verschiedene Zeitdauer-Karten einzelnen Müllarten zuordnen musste. Erstaunt war man über die lange Zersetzungszeit von Glas, das erst in 50.000 Jahren „dem Erdboden gleich gemacht" wird. Ein wahres Argument zur Müllvermeidung!

In einer anderen Station wurde besprochen, was die Waldluft für die Zivilisation leistet. Somit war schon eine Überleitung geschaffen zu einer weiteren Station, die die verschiedenen Funktionen des Waldes aufzeigte. Hierzu wurde auch ein interessanter Versuch zur Wasseraufnahmefähigkeit des Waldbodens gemacht, der das Wasser – bedingt durch seine verschiedenen Schichten – verzögert abgibt.

Förster Borkenkäfer In einer vierten Station erfuhr man Interessantes über die wichtigsten Akteure im Wald, die Bäume. Höhe, Nutzen und verschiedene Wurzelsysteme wurden zum Thema gemacht. Dann hatte Revierförster Markus Müller seinen Einsatz: Anschaulich erklärte er seine Arbeitsaufgaben und präsentierte verschiedene hilfreiche und moderne Geräte, deren sich ein Förster bedient.

Nach einer bereitgestellten Brotzeit, war noch einmal Aktivwerden in der kühlen Oktoberluft angesagt: Abschließend pflanzten die Schülerinnen und Schüler der 6c verschiedene kleine Bäume: Eiche, Tanne, Esche und Erle.

Pflanzen Fazit: Der Vormittag stand im Zeichen des anschaulichen Lernens in der Natur – und dennoch im Sinne des Lehrplans! Mit dem Pflanzen der Bäume zeigte man Verantwortungsbewusstsein und tat einen Schritt Richtung Nachhaltigkeit. Höchst geographisch!

OStR Jürgen Frömberg