… war die Erkenntnis einiger Schülerinnen der 6A und 6B, die im Oktober mit ihren KlassenkameradInnen sowie ihren Lehrkräften ins Niederbayerische Archäologiemuseum nach Landau gefahren waren.

Nachdem sich die beiden Klassen im Geschichtsunterricht grundlegendes Wissen über die Alt- und Jungsteinzeit angeeignet hatten, konnten sie bei einer Führung durch das Museum in Landau verschiedenste Fundstücke wie Tongefäße oder Pfeilspitzen vor allem aus der Jungsteinzeit bewundern.
Höhepunkt des Ausflugs war ein Workshop, bei dem die Schülerinnen und Schüler steinzeitliche Techniken und Geräte ausprobieren durften. Mit großem Eifer schossen sie mit Pfeil und Bogen, benutzten Bohrer, schlugen Funken und mahlten Getreide. Einfach war das alles nicht, aber es zeigte sich, dass die verschiedenen Arbeiten mit etwas Übung schon leichter von der Hand gingen. Schließlich konnten alle Steinzeitaktivitäten erfolgreich absolviert werden. So war die Freude der „Jäger“ groß, wenn der Pfeil in einem Reh aus Kunststoff stecken blieb.
Letzten Endes waren aber doch alle SchülerInnen froh, nach einem Vormittag in der Steinzeit wieder in die Gegenwart mit all ihren Annehmlichkeiten zurückkehren zu können.

„Arbeit macht frei“. So lautet der zu trauriger Berühmtheit gelangte zynische Spruch, der über dem Tor zum Konzentrationslager in Dachau angebracht ist. Am vergangenen Donnerstag fuhren alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen im Rahmen des Geschichte-Unterrichts zur Gedenkstätte in Dachau, um dort anschauliches Wissen über diesen Aspekt der deutschen Vergangenheit zu erlangen. In einer zweieinhalbstündigen Führung erhielten die Schüler einen Eindruck davon, in welchem Zustand der Rechtlosigkeit und Entmenschlichung die Inhaftierten zur Zeit des Nationalsozialismus lebten. Genauer betrachtet wurden unter anderem das Hauptgebäude, in dem die Gefangenen aufgenommen wurden, die Lagerbaracken, in denen die Menschen untergebracht waren, sowie das Krematorium des Lagers. Ein kurzer Film, dessen Bilder v.a. bei der Befreiung des Lagers durch die US-amerikanische und französische Armee im April 1945 entstanden, gab den sehr ernst und nachdenklich werdenden Schülern einen Einblick in die Grauen, die an diesem Ort stattgefunden haben.

Trotz allem verfolgt aber die Gedenkstätte einen positiven Zweck, nämlich zu verhindern, dass jemals wieder solche Verbrechen wiederholt werden. Angesichts all des Elends, auf das man an diesem Ort stößt, dürfte die Notwendigkeit eines solchen Anliegens allen Schülern sehr deutlich geworden sein.

Mehl mahlen mit Geräten der Jungsteinzeit

Zwei 6. Klassen des Dingolfinger Gymnasiums unternahmen am Mittwoch, den 18. Oktober 2017, unter der Leitung ihrer Geschichtslehrer einen Ausflug in das Niederbaye­rische Archäologiemuseum in Landau, um ihr Wissen über die im Unterricht behandelte Epo­che der Steinzeit zu vertiefen. Mit Schulbeginn brachen am Mittwochmorgen etwa 60 Schüler und die betreuenden Lehrer des hiesigen Gymnasiums Frau Beer und Herr Kölnsperger, die von Herrn Dettenkofer und Frau Stefan begleitet wurden, zu einer Exkursion nach Landau auf. Dabei erfuhren die Ju­gendlichen auch etwas über das Landauer Museumsgebäude, das eine Ausstellung zur Alt- und Jungsteinzeit beherbergt. Es wird auch heute noch Kastenhof genannt und war im Mit­telalter Herzogssitz der Wittelsbacher. Der Grund für den Besuch der Dingolfinger Secht­klässler war aber ein noch älteres Zeitalter: die Steinzeit.

Bohren und Feuer machenKlassenweise führten Herr Haas und Herr Höhenberger, zwei ehrenamtliche Museumspäd­agogen, die Teenager durch die Ausstellung und erzählten anschaulich vom alltäglichen Le­ben der Menschen und ihren Ernährungsgewohnheiten in Alt- und Jungsteinzeit. Damit nicht nur theoretisches Wissen erweitert wurde, konnten nun die Schüler zur Abwechslung prakti­sche Erfahrungen zum Leben in dieser Epoche sammeln, indem sie Feuer mit einem Feuer­stein entfachten, Mehl mahlten oder Bogenschießen übten. Nach diesem erlebnisreichen Vormittag fuhren die Gymnasiasten mit vielen neuen und interessanten Eindrücken wieder zurück zu ihrer Schule.
Es bleibt zu hoffen, dass weiterhin viele Schüler den Weg zum Landauer Kastenhof finden werden, um einen abwechslungsreichen und informativen Tag erleben zu können.

(Klasse 6b)

Es wurde verkostet, gebohrt, gespielt, gefühlt, gebastelt, gerätselt und gestaunt am Tag der offenen Tür 2017, an dem sich die Fachschaft Geschichte mit Einblicken in die Steinzeit präsentierte.

Die Fachlehrkräfte Geschichte hatten in den Wochen vor dem 25. März verschiedenste Aktionen für die Gäste vorbereitet, die anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Gymnasiums Dingolfing und der erfolgreich abgeschlossenen Sanierungsarbeiten in unsere Schule strömten.

2017 Tag der offenen Tür Getreidebrei

Dabei machte es zukünftigen, derzeitigen und ehemaligen Schülern und deren Eltern sichtlich Spaß, die Welt der Steinzeit zu erkunden. Sie konnten einen Getreidebrei aus Einkorn probieren und nach Geschmack mit Zutaten wie Beeren oder Nüssen verfeinern, Schmuck aus Holzperlen und Federn basteln oder einen steinzeitlichen Bohrer ausprobieren. Gar nicht so einfach war die Station mit kleinen Döschen, deren Inhalt man am Geruch oder am Klang beim Schütteln erraten sollte. Bei einem Quiz zum wohl bekanntesten Menschen aus der Steinzeit, nämlich Ötzi, konnten die Besucher ihr Wissen überprüfen.

OStRin Susanne Beer

Besuch der Klassen 6A und 6B im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst

Gespannt steigen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6A und 6B die Treppen hinunter zum Eingang des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst in München. An diesem grauen 24. November erwartet die Gymnasiasten ein besonderer Schultag außerhalb der Schule. Zusammen mit ihren Lehrerinnen Susanne Beer, Julia Fischer-Döring, Renate Skibiak und Beate Vogl wollen sie erfahren, wie sich die Menschen im alten Ägypten das Leben nach dem Tod vorstellten.

Zunächst lauschten sie der Buchautorin Diana Hillebrand, die Auszüge aus ihrem neu erschienenen Jugendbuch Hannah lüftet Friedhofsgeheimnisse: Eine Geschichte über den Tod und was danach kommt vorlas. Dabei erhielten sie erste Eindrücke von altägyptischen Jenseitsvorstellungen.

Im Museum bestaunten die Klassen unter sachkundiger Führung von Ägyptologinnen Mumien, Sarkophage, Papyri und Inschriftentafeln mit Bildern und Hieroglyphen. Da die Ägypter davon überzeugt waren, dass sie ihren Körper auch im Jenseits benötigen würden, war es unabdingbar, dass er erhalten wurde. Daher ließen sie sich mumifizieren, sofern sie sich dieses kostspielige Verfahren überhaupt leisten konnten. Ihre Verwandten sorgten mit entsprechenden Grabbeigaben dafür, dass das Leben der Verstorbenen im Jenseits möglichst angenehm war. Sie legten ihnen Lebensmittel, Öle, Schmuck und sogar symbolische Helfer für die Feldarbeit, sogenannte Uschebtis, in die Grabstätte.

In der Bastelwerkstatt konnten die Schülerinnen und Schüler das Modell eines ägyptischen Sarges nach Originalvorlagen gestalten und nachbauen. Mit diesem Souvenir in der Tasche und voller faszinierender Eindrücke traten alle die Heimfahrt nach Dingolfing an.

OStRin Susanne Beer