SMV-Team im Schuljahr 2017/2018:

Xenia Enzi, 10a; Johannes Wimmer, 10d; Kevin Fischer, 9a

Nach einiger Zeit des Wartens ist es nun endlich so weit: Das angepasste Logo ist fertig und die Kleidung kann nun bestellt werden!

In diesem Schuljahr führte uns das Klassensprecherseminar in die Fuggerstadt Augsburg.

Gruppenfoto

Der erste Programmpunkt war eine Rallye durch die Altstadt. Dabei erfuhren wir einige interessante Dinge über die Geschichte und Kultur der Stadt Augsburg. Wissen Sie beispielsweise, warum die Türklingeln in der Fuggerei verschiedene Formen haben?
Nach der Rückkehr in die Jugendherberge verbrachten wir den Nachmittag mit Teambildungs-aktivitäten, wie dem „kotzenden Känguru", oder man versuchte sein Geschick in diversen Gesellschaftsspielen unter Beweis zu stellen. Somit gab es genügend Gelegenheit die anderen Klassensprecher besser kennenzulernen, man wollte schließlich wissen, mit wem man es zu tun hat und wer geeignet ist für die künftige SMV.

Vier große Kisten mit Buntstifte gingen an die Organisation „Passau verbindet“ Der Beginn eines neuen Schuljahres bedeutet auch den Anfang einer neuen SMV. Durch unser Engagement im Vorjahr wurden wir erneut von vielen Klassensprechern gewählt. Unsere Aktionen sind z.B. das sehr erfolgreiche Sommerfest und der Abschlussball. Das SMV-Team unserer Schule besteht aus den drei Schülersprechern Marcel Knorr, Laura Idrizaj und Jessica Freund. Ebenso sind Philipp Seisenberger, Viktoria Ehler, Luisa Kleeberger und Martin Blasi ein sehr wichtiger Bestandteil.

Eines der ersten großen Projekte war der Weihnachtsbasar, welchen die SMV komplett geplant und organisiert hat. An diesem Tag waren alle Eltern und Freunde der Schüler eingeladen, um die Stände ihrer Schützlinge zu bewundern. Es wurde kräftig eingekauft und somit eine stolze Summe von 5.180€ erreicht. Die Hälfte des Erlöses ging an die Flüchtlingshilfe „Passau verbindet". Doch dabei sollte es nicht bleiben: Mit dem zweiten großen Projekt, der Buntstiftesammelaktion, erhielten wir überraschend viele Stifte, die ebenso an die Organisation „Passau verbindet" gespendet wurden. Mit dem restlichen Geld wollten wir den Einwohnern Papua - Neuguineas helfen. Deshalb ging die andere Hälfte des Basarerlöses an die Dürre- und Hungerhilfe.

Scheckübergabe durch Jesssica Freund und Herrn Weber In Kürze wollen wir unser bis jetzt größtes Vorhaben „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" vollenden. Es ist ein sehr wichtiges und aufwändiges Projekt, weshalb wir auch jede freie Minute dafür investieren, so suchen wir beispielsweise eine prominente Person als Paten und sammeln Stimmen der Schüler für dieses Projekt. Als nächstes Ziel haben wir die Gestaltung des noch kahlen Schulhofs im Visier. Mit Hilfe vieler kreativer Schüler kann unsere Schule einen Preis von 20.000€ zur Umsetzung der Ideen gewinnen.

An dieser Stelle wollen wir uns sehr herzlich bei allen Schülern und Lehrern, besonders bei den Verbindungslehrern Frau Gahr, Frau Krempl und Herrn Kölnsperger für die tatkräftige Unterstützung während des Schuljahres bedanken.

Viktoria Ehler, Klasse 10d

Anfang November fuhren die Klassensprecher der fünften bis elften Klassen mit den Vertretern der Schülermitverwaltung und ihren Vertrauenslehrern zum ersten Mal in das Klassensprecherseminar, das in Riedenburg stattfand.

Hier ein Bericht von Johanna Gandl (Q11):

Drei äußerst ereignisreiche Tage durften die 56 Klassensprecher mit ihren Vertrauenslehrern Frau Gahr, Frau Krempl und Herrn Bachmaier im Schullandheim Riedenburg bei Regensburg verbringen. Schon bei der Ankunft am Nachmittag waren alle Schüler neugierig, was sie bei diesem Klassensprecherseminar erwarten würde. Nachdem man die ersten Eindrücke gesammelt hatte, wurden sogleich die Zimmer bezogen. Anschließend traf sich die große Gruppe in der zum Haus gehörenden Turnhalle, um dort ein paar Kennenlernspiele durchzuführen, die sich die SMV zuvor ausgedacht hatte. Hierbei wurde zuweilen voller Körpereinsatz gefordert, sodass sich die meisten um 23 Uhr schon müde und matt auf die Zimmer verkrochen.

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Der nächste Morgen begann für viele um acht Uhr schon früh, aber das Frühstück lockte natürlich aus den Betten. Den zweiten Tag gestalteten drei ausgebildete Outdoor-Referenten. Die Mädchen und Jungen wurden durchgemischt und von der fünften bis zur elften Klasse in drei große Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe verbrachte den Vormittag mit ausgewählten Strategiespielen, die nur durch die Zusammenarbeit zwischen Groß und Klein gemeistert werden konnten. Bei dem so genannten „Säureseemonster“-Spiel zum Beispiel war es Ziel, dass alle Gruppenmitglieder über eine begrenzte Anzahl von Holzbrettern von A nach B gelangen konnten, wobei manche die Augen verbunden hatten. Durch viele clevere Einfälle, bei denen auch die Jüngeren die Älteren bei der Hand nahmen, war aber auch diese Herausforderung schnell gemeistert. Zwischen den Spielen wurde wiederholt thematisiert, wie wichtig eine sinnvolle Strategie für gemeinsame Ziele und insbesondere auch für die Aufgaben eines Klassensprechers sein kann. Trotz kalter Zehen und Finger hatten alle Spaß in ihren Gruppen und am Ende des Tages schloss man bereits die ersten neuen Freundschaften. Besonders lustig war für alle das große Fußballturnier nach dem Abendessen, bei dem fast jeder mitmachte. Wieder bildeten sich Teams, in denen jede Altersklasse vertreten war. Auch nach diesem ereignisreichen Tag waren die Schüler und Schülerinnen ausgesprochen erschöpft, aber dafür um viele Erfahrungen reicher.

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Der dritte und letzte Morgen im Schullandheim Riedenburg begann mit dem Zusammenpacken. Dann stand der letzte, aber auch wichtigste Punkt des Seminars auf dem Programm – die Neuwahl der SMV und der Schülersprecher für das Schuljahr 2012/13. Zunächst wurde aber allen erst einmal in Erinnerung gerufen, dass ein Klassensprecher als Vertreter seiner Klasse, oder in der Oberstufe als Vertreter seiner ganzen Jahrgangsstufe, bestimmte Pflichten hat und natürlich auch Werte vermitteln muss. Sowohl den Klassensprechern der fünften Klassen als auch den Älteren war nun klar, dass sie ein wirklich wichtiges Amt vertreten durften. Nach der Wahl ging es an die ersten Vorbereitungen, wie die Organisation des AIDS-Tages oder des Elternsprechtags. Die neu gewählten Schülervertreter wurden von den Ehemaligen in ihre künftigen Aufgaben eingeführt und um 13 Uhr hieß es dann Abschiednehmen, die knapp zweistündige Busfahrt zurück ans Gymnasium stand an.
Man verließ das Schullandheim mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da es einerseits das Ende von drei ausgesprochen schönen Tagen war, und sich niemand so richtig auf den wieder bevorstehenden Schulalltag freuen konnte. Andererseits lernte man sich auf die kurze Zeit untereinander so gut kennen, dass man sich freute, in Zukunft in der Schule zusammenarbeiten zu dürfen. Besonders schön war, dass durch die vielen Gemeinschaftsspiele Freundschaften zwischen den jungen Klassensprechern und den Oberstufensprechern entstanden waren, auf die besonders die Kleinen richtig stolz waren.
Die Klassensprecher der kommenden Jahre dürfen sich also auf ein schönes und erfolgreiches Seminar freuen, von dem sie später viel zu erzählen haben werden.