„Hören, wie es wirklich läuft“ – AusbildungsScouts am Gymnasium Dingolfing

AusbildungsScouts – das sind junge Leute, die aus ihren Erfahrungen mit Ausbildung und Beruf berichten. Sie können erzählen vom schwierigen Weg der Entscheidungsfindung, von Bewerbungen und Bewerbungsgesprächen, von Lust und Last in der täglichen Arbeit – kurz, von all dem, was auf die 11.-Klässler des Gymnasiums in den nächsten Jahren wartet.

Deshalb hatten die Schüler der 11. Klasse des Gymnasiums Dingolfing im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung nun die Möglichkeit, 5 AusbildungsScouts der IHK Niederbayern kennenzulernen und von ihren Erfahrungen zu profitieren.
Zunächst stellte Christine Wagner, die Regionalkoordinatorin der AusbildungsScouts, kurz vor, was es alles zu bedenken gilt, wenn man sich auf die Suche nach dem richtigen Beruf macht. Sie verdeutlichte, dass berufliche und akademische Bildung heutzutage in vielen Punkten gleichwertig ist, da es auch bei beruflichen Bildungswegen viele Möglichkeiten der Weiterbildung im Anschluss an eine Berufsausbildung gibt.
Anschließend hatten die Gymnasiasten die Möglichkeit, 2 von 5 Ausbildungswegen genauer zu betrachten: Der zukünftige Bankkaufmann Martin Blasi, der angehende Konstruktionsmechaniker Hannes Döring, die zukünftige Kauffrau im Groß- und Außenhandel Nicole Marx, der angehende Informatikkaufmann Lukas Stoiber und die zukünftige Industriekauffrau Katrin Weber stellten sich und ihre Lebenswege seit dem Abitur vor und ließen so Berufsorientierung greifbar werden.
Alle 5 sind in Rahmen eines eintägigen Seminars durch Frau Wagner auf ihre Aufgabe vorbereitet worden und konnten so den Schülern Rede und Antwort stehen.
Mit vielen neuen Anregungen verließen die Schüler nach diesem eindrücklichen Nachmittag die Schule. „Gut, wenn mal jemand erzählt, wie es wirklich abläuft!“ – so die einhellige Meinung.

„Das Mittelalter war bunt“

Weiße Wände in der Burg? Gab es im Mittelalter nicht! Nach der damaligen Mode war es üblich, die Wände mit bunten Gemälden und Ornamenten zu schmücken. Allerdings mussten sich die Schüler*innen diese Farbigkeit in ihrer Fantasie vorstellen, denn die Wände der Burg Trausnitz in Landshut sind im Laufe der Jahrhunderte und nach dem großen Brand 1961 längst weiß übertüncht worden oder verblasst.

Dies und noch weiter interessante Details erfuhren die Klassen 7a und 7d, die am Mittwoch, den 20.02.2019 zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Cathrina Baumgartner und Julia Fischer-Döring zu Besuch auf der Burg Trausnitz in Landshut waren, um das Mittelalter, Thema im Geschichtsunterricht der 7. Klassen, hautnaher zu erleben.

In einer Führung durch die Burg wurde unter anderem die Funktionsweise einer Ritterrüstung erläutert und im alten „Palas“ geklärt, dass die Menschen im Mittelalter durchaus auch Insekten aßen, z.B. in Form von Maikäfersuppe. Außerdem konnte die alte Kapelle besichtigt werden, die von dem Brand weitgehend verschont und im Original erhalten geblieben ist. Gruselig wurde es dann im alten Verlies, das zuweilen auch als Folterkammer diente. Hier erfuhren die Schüler*innen so einiges über die im Mittelalter üblichen Strafen und wissen nun auch die Herkunft so mancher Redewendung. So kommt der Ausdruck „Schlitzohr“ daher, dass ein Wandergeselle im Mittelalter üblicherweise einen Ohrring getragen hat. Hat sich dieser etwas zuschulden kommen lassen, haben ihm seine Kameraden den Ohrring ausgerissen und ihn damit zum Schlitzohr gemacht

Insgesamt verbrachten die 7.Klässler so einen kurzweiligen und informativen Vormittag in Landshut.

Das Gymnasium Dingolfing begrüßt die neuen Referendare

neue Referendare 22.2.2019

Die Referendare von links: Nadine Sauer (Spanisch/Englisch), Felix Potschatka (Deutsch/Geschichte),
Andrea Scheid (Katholische Religionslehre/Sport) und Rene Hellesö (Mathematik/Informatik) 

Toller sportlicher Erfolg für das Gymnasium Dingolfing

Am Dienstag, 19.02.2019, fand an der Grund- und Mittelschule in Bad Birnbach die Ehrung der niederbayerischen Siegerschulen beim Sportabzeichen-Schulwettbewerb 2018 des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V. statt. Dabei konnte sich das Gymnasium Dingolfing – wie auch schon letztes Jahr – über einen ersten Platz freuen. Schulleiter Helmut Ettengruber erhielt von Udo Egleder, dem Bezirksvorsitzenden des BLSV, und von Tobias Riedel, dem Geschäftsstellenleiter des BLSV, einen Scheck in Höhe von 200,- € und eine Urkunde. Das Gymnasium Dingolfing gewann in der Kategorie E, also bei großen, weiterführenden Schulen mit über 800 Schülern. Tobias Riedl wies besonders darauf hin, dass neben 499 Schülerinnen und Schüler auch 23 Lehrerinnen und Lehrer das Sportabzeichen erfolgreich ablegten.

Die weiteren Gewinner nach Schularten und Schulgrößen von der Kategorie A (kleine Schulen) bis D (große Schulen):

Bei den Grundschulen siegten in der Kategorie A die Grundschule Rettenbach, in der Kategorie B die Grundschule Wegscheid, in der Kategorie C die Grundschule Viechtach und in der Kategorie D die Grundschule Mainburg. Bei den weiterführenden Schulen belegten in der Kategorie A die Mittelschule Bad Birnbach, in der Kategorie B die Mittelschule Jandelsbrunn, in der Kategorie C die Mittelschule Freyung und in der Kategorie D das Gymnasium Grafenau die ersten Plätze.

Neben diesem Erfolg auf der Bezirksebene konnten die Grundschule Rettenbach, die Mittelschule Bad Birnbach und das Gymnasium Dingolfing auf der Landesebene einen ersten Platz belegen. Die Ehrung für diesen Erfolg wird am 27.02.2019 in Augsburg erfolgen.

Das Foto zeigt Herrn Udo Egleder MdL a. D. bei der Festansprache

Erfolgreich bei der Internationalen Junior Science Olympiade

„Wer findet das Gelbe vom Ei?“ – Unter diesem Motto stand die erste Runde der Internationalen Junior Science Olympiade, bei der Jan-Niklas Lichtinger und Kevin Keck (beide Klasse 9a) erfolgreich teilnahmen und somit zur zweiten Runde des Wettbewerbs zugelassen sind.

Die Internationale Junior Science Olympiade (IJSO) ist ein naturwissenschaftlicher Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend biologische, chemische und physikalische Fragestellungen beantworten müssen. Die erste Runde umfasst Experimente, zu denen vertiefende Fragen beantwortet werden sollen. In diesem Jahr beinhalteten die Aufgaben Versuche rund um das Thema „Ei“. Beispielsweise wurde nach der Erklärung eines Hausfrauentricks gefragt, bei dem man ein rohes Ei in Wasser legt um zu testen, ob es noch frisch oder schon alt ist. Geht das Ei im Wasser unter, so ist es frisch. Schwimmt es allerdings an der Oberfläche, so sollte man es lieber entsorgen. Neben dieser Fragestellung bewiesen Jan-Niklas und Kevin auch bei den anderen Aufgaben ihr experimentelles Geschick und naturwissenschaftliches Denkvermögen. Die Mühe bei der Anfertigung der Versuchsprotokolle zahlte sich aus, da die beiden Schüler sich für die zweite Runde des Wettbewerbs qualifiziert haben. In dieser Runde müssen sie 24 Multiple Choice Fragen quer durch die Biologie, Chemie und Physik beantworten. Wir drücken den beiden die Daumen, dass sie auch diese Runde erfolgreich absolvieren.

Julia Bagung, betreuende Lehrkraft