Unter dem Motto „Musik bewegt“ stand der 49. Internationale Jugendwettbewerb der Volks- und Raiffeisenbanken. Schüler und Schülerinnen waren aufgerufen in ihrem Beitrag zu zeigen, wie Musik Ihr Leben beeinflusst, als Inspirationsquelle auf Konzerten, Festivals, als Ausdrucksmittel der eigenen Persönlichkeit oder Musik als Vehikel eigene Botschaften oder Visionen zu transportieren. In unterschiedlichsten Techniken von der Bleistiftzeichnung über Farbstifttechnik, Malerei, Collage bis hin zum Kurzfilm zeigten die Wettbewerbsteilnehmer ihr Können. Julia Berezucki (9.Klasse) konnte mit Ihrer Portraitcollage namhafter Musiker von Beethoven bis Michael Jackson mit einer herausragenden Freihandzeichnung in Farbstifttechnik den 1. Platz in der Altersgruppe der 7.- 9. Klasse erzielen und verteidigt damit ihre 1. Platzierung des Vorjahres. Anna Hitzenberger (8. Klasse) zeigt in ihrer Bildgestaltung das Porträt eines Mädchens, das sich durch die Musik aus ihren Kopfhörern in eine eigene bunte „Bubblewelt“ träumt und konnte sich damit den 3. Platz in dieser Altersgruppe sichern.
Auch im Bereich Kurzfilm konnte das Gymnasium zwei Sieger ausmachen. „Musik verbindet die Welt“ lautet der Titel, den Magdalena und Franziska Nadler (10./8. KLasse) ihrem engagierten Filmprojekt verliehen haben. In knapp fünf Minuten zeigen uns die Schülerinnen, wie Instrumente unterschiedlicher Kulturkreise, beispielsweise Didgeridoo, Trommeln oder Akkordeon gespielt werden und wie Musikerleben Menschen weltweit verbindet. Dazu wurde als überleitendes Element ein Weg durch die Landschaft gewählt; Textbausteine und als Intro eine kleine Tanzeinlage sind weitere Ebenen dieses dokumentarischen Films mit dem sie den 2. Platz in ihrer Altersgruppe belegten. Gewürdigt werden sollte an dieser Stelle auch das Engagement der Musikerinnen und Musiker, die für das Projekt ihre Instrumente vorgeführt haben.
Das Filmprojekt „Life Sax“ von Tobias Wagner (Kamera, Technik, Schnitt) und Seraphin Flassig (Darsteller) aus der 10. Klasse, nähert sich dem Thema „Musik erleben“ in Form eines Kurzspielfilms mit „Fantasy“ Elementen. Ein gemeinsam verfasstes Drehbuch und Storyboard im Kunstunterricht nach eigenen Ideen wurde an mehreren „Locations“. z.B. im Wald umgesetzt. In der Geschichte spielt ein Junge die Hauptrolle, dessen bisher tristes Leben durch die Entdeckung eines Saxophons auf einer verschneiten Waldlichtung eine fantastische Wendung nimmt…Die Kameraführung bleibt nah am überzeugenden Darsteller, der sich an der Isar sogar selbst begegnet...In der Postproduktion wurde ebenso viel Einsatz von Schnitt, Farbkorrektur bis zur Auswahl geeigneter Musik gezeigt. An dieser Stelle sind der Verein „Drehort Schule“ mit dem Gymnasium Dingolfing als „Kompetenzzentrum Film“ und Universal Produktion Music als Unterstützer und letztere für die Bereitstellung der Musikrechte zu nennen. Der Film gewann einen herausragenden 5.Platz bundesweit, damit setzt das Team seine „Filmkarriere“ fort, denn die beiden Jungfilmer konnten mit „Just say no“ einem Anti- Drogen- Social Video zuletzt bei den Jugendkulturtagen punkten.

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