Bereits zum dritten Mal in diesem Schuljahr stellten die beiden Schülerinnen Lisa Fleischer und Jasmin Thiara (10b) ihr naturwissenschaftliches Denkvermögen unter Beweis. Sie nahmen erfolgreich am Schülerwettbewerb ‚Experimente antworten‘ teil. Die dritte und letzte Runde des Wettbewerbs beschäftigte sich mit Phänomenen der Optik. Die beiden Schülerinnen führten aufwändige Versuche zu dieser Thematik durch, die sie in einem ausführlichen Versuchsprotokoll dokumentierten. Sie wurden vom Schulleiter Herrn Ettengruber und ihrer betreuenden Lehrkraft Frau Bagung mit Urkunden geehrt und für ihr Engagement gelobt.

Auch von der Internationalen Junior Science Olympiade gibt es Neuigkeiten. Kevin Keck und Jan-Niklas Lichtinger (9a) nahmen beide an der dritten Wettbewerbsrunde teil. Diese umfasste eine Klausur, die neben Multiple Choice Aufgaben auch theoretische Aufgaben in offenen Aufgabenformaten enthielt. Ein erfolgreiches Bestehen der dritten Runde, ermöglicht den Einzug ins Bundesfinale. Leider verpasste Kevin diesen knapp. Jan-Niklas absolvierte auch die Klausurenrunde erfolgreich und wird daher im kommenden Schuljahr nach Hannover zum Bundesfinale reisen. Die Schulfamilie wünscht ihm viel Erfolg und drückt die Daumen, dass er auch diese Runde erfolgreich meistert.

Das deutsche Schülerteam der 47. IPhO in Zürich (v.l.): Kai Gipp (Silber), Sven Jandura (Gold), Arne Wolf (Silber), Christian Schmidt (Silber) und Simon Lichtinger (Silber). (Foto: S. Petersen / IPN, Kiel)Vom 11. bis 17. Juli trafen sich die besten Nachwuchsphysikerinnen und -physiker an der Universität Zürich zur 47. Internationalen Physikolympiade. Rund 400 Schülerinnen und Schüler aus über 80 Ländern nahmen daran teil. Simon Lichtinger war als einzige Bayer im deutschen Team mit vier Schülern aus Sachsen. Die fünfköpfige Mannschaft ging aus einem vierstufigen Auswahlverfahren unter mehr als 670 Schülern aus ganz Deutschland hervor. Diese fünf besten Kandidaten wurden von Stefan Petersen und Peter Wulff vom Leibnitz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel nach Zürich begleitet. In kniffligen theoretischen und praktischen Arbeiten mussten sie hier ihr physikalisches Wissen und Können unter Beweis stellen. Den Höhepunkt dieser Olympiade bildete der feierliche Abschluss mit der Preisverleihung. Simon konnte für Deutschland eine Silbermedaille entgegennehmen. Das deutsche Nationalteam hat sich mit insgesamt 4 Silber- und einer Goldmedaille hervorragend behauptet, so dass Deutschland im Medaillenranking im europäischen Spitzenfeld liegt.
Ausgezeichnet war auch das Rahmenprogramm dieser Olympiade. Simon war begeistert von der perfekten Organisation und der überaus guten Betreuung der Teilnehmer. So bekamen sie z. B. Einblicke in die Forschungsinstitutionen wie dem Paul Scherrer Institut und dem CERN in Genf. Aber auch der gesellschaftliche Aspekt kam nicht zu kurz. Ein Schweizer Abend bot den Jugendlichen Spaß und Unterhaltung jenseits der Physik und ermöglichte das Knüpfen von Freundschaften über Kulturgrenzen hinweg.
Für Simon steht nun die nächste große Herausforderung an. Vom 24. Juli bis 1. August nimmt er an der Internationalen Chemie-Olympiade in Georgien teil.

Die Schulfamilie gratuliert Simon ganz herzlich zur erreichten Silbermedaille bei der Physik-Olympiade und wünscht ihm für Chemie-Olympiade alles Gute.

Das deutsche Schülerteam der 47. IPhO in Zürich (v.l.): Kai Gipp (Silber), Sven Jandura (Gold), Arne Wolf (Silber), Christian Schmidt (Silber) und Simon Lichtinger (Silber). (Foto: S. Petersen / IPN, Kiel)